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Motorjesus Metal Party III

Fett gelungene dritte Rutsche

Synasthasia heizen schon früh ordentlich ein

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Inzwischen ist es eine schöne Tradition, sie sich nun zum dritten Male abbildet, laden doch die Gastgeber Motorjesus erneut zur Metal Party, die „damals“ noch im wesentlich beschaulicheren Pitch Black stattfand. Heute treffen sich die Rockfans im Erkelenzer Auditorium, einer Tanzbude eher für die Prosecco-Tussis und Gelhaar-Möchtegerntänzer. Heute Abend ist aber Rock’n’Roll angekündigt, welches beim anwesenden Personal für das einer oder überraschte Gesicht sorgt, sogar die Türsteher wirken ein wenig überfordert – die Einlasskontrollpraxis ist dann aber schnell vom Tisch, nachdem die Organisatoren davon Wind bekommen, dass einigen Fans der Zugang verwehrt wird. Schade ist es nur, dass einige mit nicht bester Laune abgezuppelt sind.

Massig Biere später ist das aber auch vergessen, harte Töne locken mehr zum Headbangen als zum Grübeln ein, der kleine PS-Metalmarkt erleichtert die Weihnachtsgeldkasse spielend und irgendwie mutiert der Abend zu einem Treffen unter Freunden.

Synasthasia

Und während es draußen einfach nur kalt und ungemütlich ist und sich die Schneeflocken verspielt gen Erde rieseln, treten im Auditorium die Duisburger Heavy-Power-Thrasher Synasthasia an, um beileibe nicht als Eierwärmer für Nikolaus herzuhalten, sondern alle Anwesenden mit einer ordentlichen Wucht Riffpower einzuheizen. Nun, nicht wenige dürften sie auch an ihren Auftritt beim Metal de Houte Open Air 2012 erinnern – Synasthasia haben sich halt in den letzten Jahren immer mehr zu einem Live-Erlebnis erster Kajüte gemausert.

So ist es auch heute in Erkelenz, wo sie einmal mehr mit einer leicht „sexualisierten“ Show zum Feiern und Saufen auffordern. „Wo ist euer Bier? Sauft die Hütte leer!“, so die unmissverständliche Ansage zum passenden “In Beer We Trust”. Zu diesem Zeitpunkt stehen die Jungs auf der Bühne schon im eigenen Saft, während das Publikum sich noch etwas zurückhält und den bekannten Platz vor der Bühne freiwillig den Fotografen überlässt. „Bock zu Tanzen? Kommt nach vorn!“, prompt kommt auch schon die Ansage aus dem Synasthasia-Lager, die bis dato noch recht züchtig aufrocken, doch nach dem unendlichen Rotieren auf der Bühne verheddern sich die Instumentenkabel schön ineinander - „geil und sexuell“, da haben wir es ja.

Mit dem Coversong „Mr. Vain“ geht dann endlich ein Ruck durch das Publikum, die Fans klatschen mit und nicht wenige outen sich als textsichere Metalheads. Es ist ncht schlecht, was einmal mehr die Duisburger anbieten und nicht zu unrecht ernten sie für „The Soul Collector“ auch wohlverdiente Pommesgabeln.

Setlist:

  • Fate
  • Destination Nowhere
  • In Beer We Trust
  • Beyond The Flames
  • Imprisoned
  • Falling
  • Mr. Vain (Culture-Beat-Cover)
  • Dead From Inside
  • War
  • The Soul Collector
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