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Motorjesus & Ignition im Konzert (Essen, Februar 2018)

Volles Café Nord – viel hören, wenig sehen

Motorjesus

Kurz vor Weihnachten 2016, im JUZ in Andernach, dort philosophierte Motorjesus-Stimme Birx, dass sie ein bescheidenes Jahr gehabt hätten – nun 2017 war da sicher auch nicht wirklich prickelnder, wenn auch nun endlich die Fahnen der Mönchengladbacher wieder munterer im Szenewind baumeln sollten. Gut, nicht alle sind mit den Personalwechseln der Truppe zufrieden, zumal auch heute mit Sebi ein Ersatzmann hinter der Schießbude wirbelt – Olli musste nach Aussage von Chris Birx aus familiären Gründen passen, war allerdings vor zwei Wochen im Pitcher auch nicht dabei.

Aufwind aber scheint es insofern zu geben, dass das sie recht früh schon auf ein neues Album hinweisen und später am Abend mit „Juni 2018“ auch konkreter werden – einen neuen Song haben sie allerdings nicht vorgestellt, womit sie eine schöne Gelegenheit zum Antesten haben liegen lassen. Dass es weitergeht ist klar, doch mit wem schlussendlich dauerhaft zusammengearbeitet wird, das steht noch in den Bandsternen.

Und auch wenn das Quintett wegen Platzmangel auf der kleinen Bühne bewegungstechnisch nicht wirklich viel reißen kann, ohne sich gegenseitig umzurennen, so funktionieren die Songs einmal mehr auch blind, da braucht es schon gar nicht der Birx'schen Moderation – übrigens von einem Anwesenden gewünscht, die Ansagen selbst mal alle zu veröffentlichen. Der Fan im Pott ist halt schon sehr speziell.

„Alte Scheiße“ wie das mit einer Schale „Nachos“ gewürdigte „Nitro“ lässt die Tanzbeine dann auch nicht mehr los, eine Kellnerin, die sich die ganze Zeit eindrucksvoll durch die wogende Menge drückt, damit auch die ganzen Schluckspechte nicht austrocknen, lässt sich die eine oder andere Tanzeinheit ebenfalls nicht nehmen, nur zu „Return Of The Demons“ brechen Motorjesus plötzlich ab und lassen einen Kerl rausschmeißen, der vorne lieber Ohrlaschen denn Streicheleinheiten verteilt. Das scheint dann auch den letzten Knoten zu lösen, die Fans sind noch ein wenig intensiver dabei, „Return...“ wird einfach nochmals gespielt, schnell noch ein „Prost, ihr Säcke“, bevor einmal mehr „A New War“ einen partykompatiblen Abschluss liefert, wobei das Quintett auch auf das so innig geliebte Medley nicht verzichtet – Ausschnitte von den Scorpions oder AC/DC konkurrieren dort kurzerhand mit dem Dancefloor-Beat der Marke „Mr. Vain“ - Ende gut alles gut, die geforderte Zugabe ist leider auch nicht drin, die Setlist leer gespielt... die Fans setzen weiterhin auf Motorjesus, was sie auch eindrucksvoll unterstreichen – bleibt zu hoffen, dass die Mönchengladbacher auch wieder richtig in die Spur zurückfinden. Zumindest wird Zeit, auch mal wieder das Programm umzugestalten, denn die Setlist gleich genau der Reihenfolge von Andernach – da schließt sich dann hier zumindest der Kreis.

Setlist:

Motor Dispcipline
Fist Of The Dragon
Dead Army
King Of The Dead End Road
Nitro
Legion Of Rock
Motorjesus
Trouble In Motor City
Speed Of The Beast
Fuel The Warmachine
Back In The Action Car
The Howling
Return Of The Demons
Dirty Pounding Gasoline
A New War

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