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Motorjesus, Hatesphere im Konzert (Essen, Dezember 2011)

Party und Rock'n'Roll – eine würdige Feier zum siebten Geburtstag

Hatesphere legen überzeugend vor

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Wenn schon Geburtstag, dann aber richtig – so geschehen im Essener Turock, wo der Club selbst sich zum Siebenjährigen feiert. Herzlichen Glückwunsch dazu und noch viele weitere Feste, Feiern und vor allem Konzerte. Da das Turock für amtliche Live-Sausen bekannt ist, so sollte auch an diesem Abend keine Ausnahme gemacht werden, und gleich drei Bands stehen für null Komma nix Eintritt – allerdings neun Euro Mindestverzehr – auf der Bühne und bringen im schwermetallischen Gewand ein Ständchen der besonderen Art – Spoiler, Hatesphere und als Headliner Motorjesus. Voll ist es, wer hätte daran jemals gezweifelt, und schön ist es auch, aber wer hätte auch daran gezweifelt. Und wie sollte es auch anders sein: An einem perfekten Abend darf auch für den The-Pit.de-Reporter auch mal etwas schief gehen – die Fahrt nach Hause, um die dämlichen Akkus für die Kamera zu holen, dauerte genauso lange wie der Auftritt von den Spoilern – ja ja, Häme gibt es schon direkt vor Ort, also mailt das Redaktionspostfach ruhig ebenfalls noch zu.

Hatesphere

Zwar gibt es die Death-Thrasher Hatesphere schon etwas länger, doch durch so manchen personellen Wechsel haben sie etwas an Boden verloren – nicht wenige Fans, die Jacob Bredahl vermissen und natürlich – wie sollte es auch anders sein – früher schon immer natürlich die Band unterstützen. Aktuell befinden sich die Jungs ja auf Europa-Tour, um ihr mehr als vorzügliches Scheibchen „The Great Bludgeoning“ vorzustellen, welches von dem neuen Frontmann Esben, der schon 2010 zur Band stieß, eingesungen wurde. Schon auf dem Dong Open Air 2011 konnten sich die Pit-Gesandten überzeugen, mich welchem Elan die Band es krachen lassen kann.

In Essen hinterlassen sie einen regelrecht aufgedrehten Eindruck – kein Wunder, treten sie nicht nur in einem der besten Clubs der Gegend auf, sondern Hatesphere haben unmittelbar mit der geburtstäglichen Abendgestaltung zu tun – da passt natürlich der Esben-Glückwunsch wie die Faust aufs Auge. Da passt es auch ebenso gut, dass sie mehr ein Best-Of als ein „Wir stellen das Album vor“-Programm in der Hinterhand haben und mit „Lies And Deceit“ einsteigen. Doch so sehr die Dänen mit ihrem Testosteron herumspritzen und zumindest auf der Bühne für ordentlich Bewegung sorgen, so sehr benötigen die Fans noch ein bisschen Eingewöhnungszeit – sie haben zwar fast durchweg tierisch Spaß in den Backen, aber moshpittige Freude kommt zuerst nicht auf. Erst ab „The Coming Of Chaos“ platzt der Knoten und die Fans schieben sich rempelnderweise durch den Club.

„Glaubt mir, das ist der wirklich beste Gig der ganzen Tour, richtig geil“ bedankt sich Esben stellvertretend für den Rest, die mit einem feisten Grienen nur nickend dabei stehen – war aber jetzt auch nicht wirklich schwer, denn die beiden UK-Shows wurden z.B. abgesagt, als Hatesphere schon längst hingejuckelt sind.

Macht nix, denken sich die Turock-Fans sicherlich, sehen sie doch eine äußerst spielfreudige Truppe, die den Club so richtig auf Betriebstemperatur bringt – mit „Resurrect With A Vengeance“ und „The Coming Of Chaos“ nur zwei schwergewichtige Nummern vom aktuellen Werk. „Sickness Within“ ist der erwartet hochklassige Rausschmeißer, bevor Hatesphere die Bühne räumen und schon wenige Sekunden später am Merchstand auftauchen.

Setlist:

Lies And Deceit
500 Dead People
Hate
Need To Kill
Intro/Resurrect With A Vengeance
The Coming Of Chaos
Oceans Of Blood
Bloodsoil
Drinking With The King Of The Dead
Forever War
Disbeliever
Sickness Within

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