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Motorjesus, Eat The Gun, President Evil im Konzert (Viersen, Februar 2014)

Ausverkaufte CD-Release-Show in der Viersener Rockschicht

Eat The Gun

Mit Eat The Gun stellt sich nun ein Trio aus Münster vor, welches stilistisch gar nicht mal so weit weg von den beiden anderen Bands ist, dagegen aber etwas “aufgeräumter” klingt. Natürlich werden sie auch erst einmal mit etwas Distanz beäugt, zum Trost schieben sich aber einige Fans in die erste Reihe, die extra wegen dieser drei in die Rockschicht gefunden haben. Gespannt sein darf man auch, wie das Gespann heute zusammen mit Motorjesus funktioniert, gehen die beiden Bands doch demnächst, um Gloomball erweitert, auf eine kleine Clubtournee, für die später Fronter Hendrik auch ein bisschen Werbung macht.

So, schnell noch die Personalien abgefrühstückt, denn mit Bassist Peter stellt sich hier auch der neue Tieftöner der Münsteraner vor, der erst seit dem letzten Jahr mit an Bord ist, nachdem Gründungsmitglied Phil aus beruflichen Gründen die Segel streichen musste. Im Interview kürzlich erklärte Hendrik dann auch, dass die Trennung absolut freundschaftlich verlief.

Letztes Jahr im November veröffentlichten Eat The Gun ihr neues, viertes und somit aktuelles Album „Stripped To The Bone“, welches sie heute auch in Gänze, aber in anderer Reihenfolge wie auf dem Album, vorstellen. Als nicht leicht erweist sich allerdings, den Stimmungsfaden wieder aufzunehmen, zu „Made Of Stone“ kann Hendrik, der sich trotz seiner Doppelbelastung als Sänger und Gitarrist als äußerst präsent erweist, die ersten Powerfäuste erwecken. „Wir sind Eat The Gun aus Münster“, haut Hendrik gleich als erstes nach dem Startvierertrackpack in die Runde, und weil die Fans ein wenig zu lasch reagieren, lockt er die Anwesenden mit einem „jetzt wie Fön“ aus der Reserve.

Bei „Bad Memories“ stimmen einige beim Singen ein. Die anwesenden Mädels antworten kreischend, aber nicht für „Won’t Let You Down“ tanzend. Der Stadionrockpart am Ende lädt dann wieder prächtig zum Mitschallern ein. Fett schmunzeln darf man dann bei der Rock’n’Roll-Erweiterung in „Hot Blood“. „Alle die Hände nach oben“, so Hendrik vor „Loner“, und tatsächlich, immer mehr beteiligen sich in der zögernden Masse und belohnen die Leistung mit phonstarken Heyrufen. Mit „Viva La Insane“ geht es dann in die Verlängerung – zum Glück für das Trio, denn ohne den Smasher hätten sie sich heute nicht von ihren Supportern verabschieden dürfen. Mehr dann demnächst auf Tour…

Setlist:

At The End Of The Day
Addicted
Made Of Stone
Apocalyptic Blues
Small Dose Of Death
Wake Me Up
Bad Memories
Hot Blood
Won’t Let You Down
Loner
Solitary Sinners
-----------------
Viva La Insane

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