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Moshroom Festival 2012

Metalheads, Core-Kiddies und sonstige Musikbegeisterte für den guten Zweck

Die Überraschung des Tages: Blood Of God

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Blood Of God

Die wohl größte Überraschung des Tages liefern dann die Duisburger Blood Of God ab – da springen sie sehr kurzfristig ein, kaum eine Sau kennt die Truppe, die ja auch erst mit „The Devil’s Rising“ eine EP am Start hat, und räumt dann dermaßen ab, dass einem nur noch die Kinnlade nach unten klappen muss. Offensichtlich hat die Truppe mit solch einem Erfolg selbst nicht gerechnet, aber es ist doch schon eine dolle Überraschung, wenn eine Undergroundkapelle sich mit so viel Mumm in die Gunst der Festivalbesucher/-innen spielen kann.

„Wie sind hier, um euch in den Arsch zu treten“, lässt Fronter Scarmal Kill (auch Gitarrist bei Synasthasia) gleich als deftige Ansage verlauten. Kuscheln für Blood Of God, so könnten man auch Ansagen wie „Fasst euch an, schwitzt zusammen“ interpretieren, denn die leicht angehauchte sexualisierte Mischung kommt beim zumeist jüngeren Publikum richtig gut an. Ein kurzes „Kommt nach vorn“ lässt dann auch die Lücke zur Bühne schließen, die Fans schütteln die Schädel nicht nur vor Fassungslosigkeit – und wenn, dann nur, weil sie vorher von dieser Powertruppe noch nichts gehört haben –, sondern im hämmernden Takt der Mucke, die da prall aus den Boxen wummert.

Gibt es zu „The Camp“ erst noch ein paar Powerfäuste – „Hey, das können wir besser“ –, so reiben sich die Körper schon einen Song später im Moshpit auf, und nicht nur dort; geben die jungen Fans doch erst richtig Gas und leiten so die Energie der Bühne direkt um in tellergroße Schweißpfützen. Da passt es dann natürlich ganz gut, dass Blood Of God auch auf die Wünsche der Fans eingehen und zu „Master of The Dead“ auch noch eine Wall of Death initiieren, bevor die Wucht dann lieber wieder in Powerfäusten umgemünzt wird.

„Die neue Platte kommt 2013“, informiert Scarmal Kill, bevor dann „Ashes & Dust“ auch schon das Finale einleitet. Nach „Judgement Day“ lassen es sich die Herren auf der Bühne dann auch nicht nehmen, sich mit zahreichen Pommesgabeln im Rücken fotografieren zu lassen – „Dann fühlen wir uns einmal wie Stars“ – bevor es dann an die nächsten Gerstenkaltschalen geht. Wie oben schon erwähnt, Blood Of God sind die Überraschung des Tages.

Setlist:

Vaticano Demonica
The Battle
The Camp
Tower Of Shadows
Deus Ex Machina
666 Ways To Die
Devil’s Rising
Master Of The Dead
Ashes & Dust
Judgement Day

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