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Mosh It Up 2012

Trotz einiger Änderungen ein gelungenes Festival

Thrashtanica kommen nicht wirklich gut an

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Thrashtanica

Aus dem hessischen Weilburg kommen die ersten reinen Thrasher des Tages, Thrashtanica. Leider müssen auch sie auf der kleinen Bühne ran, was sich natürlich wie bei allen anderen Bands dort enorm auf die Spielfreude auswirkt. Hinzu kommt noch, dass die Festivalbesucher nicht wirklich viel Bock auf Thrash haben – und so sieht es dann auch zu Beginn der Show aus: Verdächtig leer. Das sollte sich dann zwar noch ein wenig zum Positiven wenden, doch die Hessenthrasher bekommen leider nicht den Zuspruch, den sie von anderen Shows her gewohnt sind.

„Unser Klamotten sind ein bisschen gay, aber wir haben nichts anderes“, versucht Arnold ein wenig scherzhaft die bunte Bühnenausstattung aufzulockern, aber einige scheinen eher zum Lachen in den Keller zu klettern – Reaktionen mit Tendenz Richtung null. Dabei mühen sich die jungen Burschen redlich, lassen sich nicht vom verhaltenen Publikum runterziehen und fordern die Anwesenden auf, sich doch der Bühne zu nähern – „wir spielen erst weiter, wenn ihr näher kommt“ – das Gros bleibt wie angewurzelt stehen, nur eine kleine Horde Kuttenträger postiert sich in die erste Reihe und feiert „Put The Pedal To The Metal“ richtiggehend ab.

Und leider geht auch einiges schief – zuerst hat der Bassmann einige technische Schwierigkeiten, dann maßregelt Sänger Arnold seinen Gitarrenmitstreiter Andi mit strafendem Blick, als dieser ihm mit seinem Instrument in die Redeparade fährt. Zumindest wird das Applauslevel zum Schluss ein wenig versöhnlicher, die Fans in der ersten Reihe sorgen auch bei „Molly“ noch für ordentlichen Alarm, aber leider auch nur die. Thrashtanica sind um eine Erfahrung reicher, kommen aber nicht gut an und machen sich nach der Show auch relativ schnell aus dem Staub – einen Merchstand haben sie erst gar nicht aufgebaut.

Setlist:

Humania
March Among
Custom Of The Sea
Put The Pedal To The Metal
Molly

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