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Mosh It Up 2012

Trotz einiger Änderungen ein gelungenes Festival

Saiph sind als erstes auf der kleinen Bühne dran

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Saiph

Im Vorbericht sind die Aachener Saiph wegen ihrer lahmen Veröffentlichungspolitik nicht gerade gut weggekommen, doch live muss man die vorgefasste Meinung schnell revidieren. Dabei müssen die Jungs als erstes auf der kleinen Bühne ran und man kann sich schnell fragen, wo denn der Drummer ist, sitzt er doch mehrere Meter auf einer eher schlauchartigen Bühne kaum für die Fans wahrnehmbar im Hintergrund. Auch vorne auf der Bühne stehen die restlichen vier des Quintetts recht kuschelig beieinander, was natürlich den Bewegungsradius der Beteiligten stark einschränkt.

Nur zögerlich füllt sich der kleine Saal, erst zu „Phantoms Blood“ stehen endlich ausreichend Seelen vor Ort, um sich den leicht progressive angehauchten Metal zu geben, da hilft wohl (wenn auch nur ein bisschen) der Lokalmatador-Bonus. „Der nächste Song fängt ruhig an, aber dann geht er ab“, lässt Frontmann Andi verlauten, doch Saiph ernten nicht mehr als ein gefälliges Nicken – ob die Rückkopplungsprobleme vielleicht auch am Luftgitarre spielenden Andi liegen?

Auch wenn die Anwesenden so gar keine Lust verspüren, die Lücke zur Bühne zu schließen, so lassen sie sich beim anschließenden „Summit And Sea“ zumindest zu vermehrtem Applaus hinreißen und erst beim abschließenden Titeltrack „The  Seed“, der ersten EP von 2006, schwingen dann doch noch ein paar Fäuste vermischt mit einigen Pommesgabeln – die am Schluss einsetzenden Zugaben-Rufe kommen dennoch ein wenig überraschend, wirkte das Publikum zuvor doch ein wenig zurückhaltend. Für Saiph zumindest kann man diesen Auftritt durchaus als Erfolg verbuchen.

Setlist:

Behind The Smile
Phantoms Blood
Desert Of Pain
Summit And Sea
The Seed

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