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Mono Inc., [Soon] im Konzert (Bochum, Oktober 2010)

Tourauftakt der "Voices Of Doom"-Tour

Mono Inc. können am Ende überzeugen und die Fans zum feiern bewegen

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Heute startet der Tourauftakt der „Voices Of Doom-Tour“ von Mono Inc. Gemeinsam machen sich die Hamburger Goth-Rocker mit den Kollegen von Soon auf den Weg, um tausende Fan-Herzen höher schlagen zu lassen. Die beiden Hamburger Bands können schon im Vorfeld eine Vielzahl wartender, weiblicher Fans verzeichnen, die sich teilweise halbnackt vor der Bochumer Matrix tummeln. Als die Tore geöffnet werden, ist das Gedränge groß und stoppt nach dem Einlass wieder vor einer großen, schweren Tür aus Metall, die das letzte Türchen zur langersehnten Konzerthalle bildet. Kaum ist diese geöffnet, rennen die ersten los, um einen möglichst guten Platz vor der Bühne zu bekommen. Der Merchandising-Stand wird dabei vollkommen außer Acht gelassen, ebenso wie der etwaige Wunsch nach einem Bier.

[Soon]

Als erstes treten Soon auf die Bühne, die für eine Vorband eine beachtliche Anzahl an Liedern auf der Setlist stehen haben. Der Empfang für die Hamburger Schmuse-Rocker hält sich jedoch in Grenzen. Mit „Grown Appart“ eröffnen Soon ihr Set vor einer gut gefüllten Matrix, deren Publikum jedoch noch nicht bereit ist, sich auf eine unbekannte Band einzulassen. Beobachtend stehen sie an den Wellenbrechern von dem kleinen Graben, der die Fans von der Bühne trennt und geben auch nach „All I Wanted“ nur rein höflichen Applaus. Für die Anwesenden, die Soon bereits kennen, fällt die falsche Zahl an Musikern auf der Bühne auf. Statt vier Hamburgern tummeln sich nur drei musizierende Männer auf der Bühne. Doch nach einer kleinen aufklärenden Ansprache wird Licht ins Dunkel gebracht. Grund für den Mangel eines Bandmitglieds ist die Erkrankung vom Basser. Als Notlösung kommen am heutigen Tourtag die tiefen Saitentöne nur vom Band. Gitarrist Lenny legt sich dafür umso mehr ins Zeug und haut gefühlvoll ein Solo zwischen „All I Wanted“ und „High Time“ aus seiner Klampfe. Gefühl haben Soon insgesamt reichlich zu bieten und es fehlt ihnen stattdessen eine Priese Rock, die das ganze Ding zum Fetzten bringen würde. Insgesamt kommt der Sound von Soon sehr melodisch in den Ohren der Hörer an. Ob es „Why“, „Our Isolation“ oder „Trust“ ist, jeder Song ähnelt sehr dem vorangegangenen und variiert in erster Linie in der Geschwindigkeit. Der Klargesang von Sänger Eric kommt geradlinig durch die Boxen und hält meist dann inne, wenn Lenny zum Solo ansetzt.  Insgesamt ist der Auftritt von Soon alles andere als schlecht, allerdings fehlt es der Kombo heute Abend ein wenig an Prägnanz, die ihren Wiedererkennungswert um ein Vielfaches steigern würde. Nach „Lonley Way“ ist der Gig von Soon beendet und es beginnen die raschen Umbauarbeiten für Mono Inc., die schon sehnlich erwartet werden.

Setlist:
1.    Grown Appart
2.    All I Wanted
3.    High Time
4.    Enstrangement
5.    Why
6.    Our Isolation
7.    Trust
8.    Desperate
9.    Lonley Way

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