Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Mono Inc., Black City im Konzert (Dresden, April 2014)

„This is fucking fantastic“

Mono Inc sind noch immer auf „Nimmermehr“-Tour, doch heute in Dresden endet die Reise. Um diesen Abschied gebührend zu feiern, haben sich reichlich Sachsen in der Reithalle versammelt und bescheren der Band ein fast ausverkauftes Haus. Dass noch ein paar Tickets an der Abendkasse zurück geblieben sind, dürfte die Zuschauer wohl nicht im Geringsten stören. Drin steht alles dicht an dicht und beizeiten beschleicht einen das Gefühl, dass heute die Luft verdammt knapp werden könnte.

Black City

Da warten also ein paar hundert Leute auf ihre Lieblinge der Gothic-Szene und was erwartet sie als erstes: eine hierzulande noch recht unbekannte Band aus Dänemark. Und nicht nur, dass sie niemand so richtig kennt, auch der straighte Hard Rock der Gruppe stößt nicht sofort auf Gegenliebe.

Die Mannen um Bjørn Poulsen stört dies allerdings herzlich wenig, und am wenigsten zeigt sich der Frontmann selber von der Zurückhaltung des Publikums beeindruckt. Es scheint eher so, als würde dies die Dänen nur noch zusätzlich anspornen und es macht tatsächlich Freude, diese treibende Energie der Songs nicht nur zu hören, sondern das Quartett komplett in ihren Songs aufgehen zu sehen.

„Summertime“ wird mit einigen Breaks aufgepeppt und auch der Heavy-Metal-Einfluss kommt dem ganzen zugute. Richtig gut wird es dann aber zum Mittelteil des Stücks, als Hanson an den Drums zeigt, wie intensiv man so ein Schlagzeug beackern kann. Gesichert ist damit auch ein Zwischenapplaus, der Gitarrist Kristian nun seinerseits nach vorne treibt. Und tatsächlich gibt es hier einige, die behaupten, die Saiten wären in einem glühenden Rot zu sehen. Bjørn beschreibt die letzten Minuten mit einem trockenen, wie auch euphorischen: „This is fucking fantastic“.

Als nächstes steht die neue Single „Here Comes The Rain“ an. Ebenfalls recht hart eingespielt, dominiert aber vor allem die Melodik, was den Song durchaus auch radiotauglich macht. Lohnt sich insofern, als dass nun auch das Publikum freudig mitwippt. Belohnt wird dies mit einem Schluck Bier und einem „Prost“ für die Zuschauer.

Das war es auch schon, die letzte Nummer wird angekündigt und diese nennt sich „Fire“. Ein knackiger Rocksong, der zum Mitsingen animiert. Leider hält man sich vor der Bühne auch hier zurück und man mag durchaus behaupten, dass der berühmte Funke nicht überspringen will. Schade für die Band, die sich durchaus etwas mehr Begeisterung verdient hätte.

Seite
  • 1
  • 2
comments powered by Disqus

Auch die unsägliche Informationspolitik kann einem den Spaß nicht verderben

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“