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Mörchens Metal Meeting 2015

Hitzeschlacht am heißesten Tag des Jahres

Hitzeschlacht im Joe's in Oer-Erkenschwick

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Ein Wetterhoch hat Europa fest im Griff und auch an Oer-Erkenschwick geht die Belastung an Hitze nicht vorbei, was wohl einen wesentlichen Faktor dafür darstellt, dass das komplette Festival – auch gestern schon am Freitag waren nur ca. 40 zahlende Gäste vor Ort – nicht wirklich als Publikumsmagnet durchgeht. Auch an diesem zweiten Festivaltag, dem ersten Samstag im Juli, wird die Gästeschar recht übersichtlich bleiben, es mögen vielleicht nochmals gut 40 zahlende FestivalbesucherInnen vor Ort sein – viel zu wenig, als dass unterm Strich vielleicht nicht auch noch finanziell einiges baden geht, auch wenn viele befreundete Bands sicherlich nicht mit hohen Gagenforderungen antreten.

Leider können die geplanten Javelin auch nicht auftreten, denn durch einen Sterbefall in der Familie des Gitarristen Andreas ist an einen regulären Showbetrieb einfach nicht zu denken – auch auf diesem Wege möchten wir von The-Pit.de unsere Anteilnahme ausdrücken. Eine schöne Geste bleibt in dieser bedrückenden Situation, dass Frontmann Carsten mit seiner Angetrauten trotzdem das Festival besucht, auch wenn sie sich vor ihrem Karaoke-Part drücken. Feige, von einem Sänger hätten wir da mehr erwartet.

Ersatz für die ausgefallenen Power Metaller konnten die Organisatoren so schnell nicht mehr aus dem Hut zaubern, weswegen der zweite Festivaltag einfach später anfängt, wodurch sich die ersten Gäste auf den draußen aufgestellten Bierzeltgarnituren platzieren und die ersten hellen Blonden durch die Kehle gießen. Schöne Idee, dass plötzlich ein paar Wassereis verteilt werden; ein paar Leute werfen spontan ein paar Taler zusammen, sodass an der nächsten Trinkhalle dann auch gleich noch fast 150 Stück nachgeordert werden können, wodurch das Etablissement glatt ein „Wassereis ausverkauft“ aushängen kann.

Sehr lobenswert, dass die Organisatoren gerade wegen der Hitze auch Wasser zum Trinken kostenlos zur Verfügung stellen – ein unglaublicher Service, der bei Temperaturen bei annähernd 40 Grad gut ankommt. Zudem haben die BesucherInnen die Möglichkeit, sich unter der mobilen Dusche abzukühlen. Grillfleisch und ein paar kühle Getränke – die MetallerInnen sind schnell zufrieden, zumal es sich am Abend dann wider Erwarten ein wenig abkühlt, was man aber im Innenbereich nur bedingt spürt, zumal spätestens vor der Bühne dann auch noch die gefühlten fünf Kilowatt Bühnenbeleuchtung trotz teilweise moderner LED-Technik einen weiteren Hitzepool darstellen.

Den Bands wird bei solchen Bedingungen natürlich alles abverlangt, wofür man durchweg respektvoll den Hut ziehen darf, denn klein bei gibt hier keiner. Bleibt zu hoffen, dass für 2016 an den Stellschrauben gearbeitet wird, das kleine Undergroundfestival endlich bekannter zu machen, denn ansonsten haben die lokalen Bands leider eine Präsentationsmöglichkeit weniger – da heißt es dann: Gemeinsam muss das angegangen werden. Ansonsten ist das Mörchen Metal Meeting (ex-Mercenaries Metal Meeting) nur noch ein kleiner Klecks im Festivalsterben. Die Hitze wird die Verantwortung für nur einen von vielen Punkten übernehmen müssen.

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