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Mörchens Metal Meeting 2014 Warm Up

Gute Stimmung mit zu wenig BesucherInnen

Zwiegespalten darf man ob des Abends schon ein wenig sein, denn mindestens immer eine Person ist heute Abend zu wenig im Joe’s in Oer-Erkenschwick vor Ort. Da kann man natürlich lange lamentieren, woran es liegt, dass zu Beginn des Warm Ups die Anzahl der Gäste noch sehr übersichtlich und erst später dann doch wenigstens befriedigend ist. An der gebotenen Mucke liegt es eher nicht, an der Location dürfte es auch nicht liegen, wobei man fairerweise zugeben muss, dass das Joe’s ganz sicher noch nicht bei allen MetallerInnen als neuer Austragungsort angekommen ist.

Insane Mind

Und weil die Anzahl der Gäste, wie erwähnt, noch übersichtlich ist, wird der Warm-Up-Startschuss etwas nach hinten verlegt, damit die Ahlener Death Metaller Insane Mind nicht vor komplett leerer Hütte spielen müssen – wie so häufig das Los der eröffnenden Band. Kurz ein „wässriges“ Intro, dann geht es aber schon mit „Grinding The Radiator“ ins Eingemachte. Schnell wird deutlich, dass man das Quintett textlich durchaus dem Grind und auch Porngrindgenre zurechnen könnte, und auch musikalisch lassen sie einige Inhalte dieses Subgenres einfließen, ansonsten aber bieten sie brachialen Death Metal, der durchaus abwechslungsreich aus den Boxen dröhnt.

Während die beiden Gitarristen Jens und Jonas lieber sachte die Matten schütteln, sorgt Bassist Tobias für deutlich mehr Bewegung auf der Bühne und könnte so optisch auch in einer Coreband aufspielen – einige Anwesende amüsieren sich dabei sogar darüber und disqualifizieren sich als intolerante Lästerer.

„Ich würd' alle mal bitten, sich vorn zu postieren“ so der leider erfolglose Versuch von Michael vor dem allen Frauen im Saal gewidmeten „Chickburger“, erst bei „Wacky Delli“ ist vorn der erste kumpelige Headbanger postiert. Viele Worte um nichts macht Michael nicht, hält er doch lieber die Ansagen kurz und streut eher ein ironisch gemeintes „gleich habt ihr es geschafft“ ein, denn bis auf den Applaus ist hier und heute nicht viel abzustauben. „Cheers For Beers“ offenbart einen fies sägenden Doompart und mit dem Rauschmeißer „Eating Shit“ geht es ein letztes Mal in die Vollen – ordentlicher, vielleicht einen Tacken zu trockener Auftakt, doch die Ahlener haben gezeigt, dass sie auch mit widrigen Besucherumständen ganz gut zurecht kommen.

Setlist:

Grinding The Radiator
We Just Need To Check Your Asshole
Chickburger
Family Man
Wacky Delli
Cheers With The Beers
Long Dong Van Der Fuck
Eating Shit

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