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Mob Rules & Last Days Of Eden im Konzert (Bochum, Oktober 2016)

Tourschluss mit Bravour

Last Days Of Eden werden auch in Bochum herzlich empfangen

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Aus und vorbei, die Tour natürlich nur, und viel Spaß scheinen sie gehabt zu haben, was sich nicht nur auf die Supportband Last Days Of Eden übertragen lässt, sondern auch ganz besonders für den Headliner Mob Rules gilt, der ja nun auch schon ein paar Jahre und Alben im „Geschäft“ ist und mit „Tales From Beyond“ dieses Jahr ein beeindruckend stark melodisches Power-Metal-Scheibchen in Umlauf brachten. Zum Tourabschluss trifft man sich also im Rockpalast in Bochum, alle Beteiligten übertragen ihren Spaß auch auf die Bühnenbretter und legen ein sehr schönes Tourfinale hin.

Last Days Of Eden

Da kommen die SpanierInnen Last Days Of Eden auf ihre erste Tour, wenn auch als Support, und werden gleich in Bochum wie alte Bekannte begrüsst. Klar, viele der Anwesenden müssen sich da heute auch erst einmal warm hören, doch das geht dann schneller als befürchtet, sodass das Sextett trotz übersichtlicher Gästeschar mit ihrem symphonischen Metal schnell punkten kann.

Sichtbar wird das dann nicht nur durch Bassist Adrián, der mit großen Posen einfach nur das volle „Ich habe dicke Eier“-Gefühl rüberbringt, sondern auch das pfundige Sangessternchen Ani, die mit jedem Gramm nur so vor lauter Lebensfreude ein „Ich bin wie ich bin“ authentisch versprüht und wie selbstverständlich auch gesanglich keinen wirklichen Kritikpunkt liefert. Und so kommt dann auf der kleinen Bühne trotz arg beengter Platzverhältnisse ordentlich Bewegung auf, spätestens wenn aber Gustavo mit seiner Bagpipe über die Bühne hüpft, kommt so richtig Leben in die Posing-Bude.

Die Herkunft der Truppe wird dann insofern noch wichtig, rufen zwei Fans doch immer wieder Asturias in den Pausen, immer wieder vermischt mit anderen spanischen Brocken. Das sorgt dann auch auf der Bühne für Schmunzler, die ohnehin gute Stimmung steigt noch ein bisschen mehr, Gitarrist Dani, der ohnehin für alle Ansagen zuständig ist, wirft ein „Ich möchte eure Hände sehen“, blickt dabei auf die beiden Fans mit wohl spanischen Wurzeln, meint eben zu „The Piper's Call“ aber auch alle anderen – die Menge folgt brav, applaudiert nicht nur begeistert, sondern lässt sich auch immer wieder in die Powerfaust-, Hey-Rufe- und Mitklatschspiele einbinden. Mitten im Set verlangen die Fans dann auch schon eine Zugabe, bis dahin aber dürfen sie sich noch besonders bei „The Last Stand“ oder der Gänsehautnummer „Paradise“ - 2014 übrigens die erste veröffentliche Last Days Of Eden-Single – abreagieren. Gelungener Auftakt, nicht umsonst ziehen die Sechs dann freudestrahlend von dannen.

Setlist:

Invincible
Queen Of The North
Bring Me The Night
Lost
Here Come The Wolves
The Piper's Call
The King's Liar
The Last Stand
Brothers In Arms
Paradise
Last Ride Of The Day (Nightwish-Cover)

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