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Mittelalterlicher Lichter-Weihnachtsmarkt Telgte (Dezember 2010)

Vier Wochen lang mittelalterliche Bands bei eisigen Temperaturen

Feuerschwanz spielten am ersten Wochenende auf

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An allen vier Adventswochenenden fand der Mittelalterliche Lichter-Weihnachtsmarkt in Telgte statt, auf dem Besucher Handwerker, Speisen und das Leben im Mittelalter erleben konnten. Natürlich durfte auch Musik nicht fehlen und deswegen spielten an jedem Wochenende Bands auf zwei Bühnen.

Der Mittelalterliche Lichter Weihnachtsmarkt fand in diesem Jahr zum dritten Mal statt und hat sich als fester Termin im Marktkalender etabliert. Als letzte Open-Air-Veranstaltung des Mittelalterlich Phantasie Spectaculum wird dort ein ganz anderer Weihnachtsmarkt geboten. Das Line-Up für die vier Wochen ist vielversprechend. Angekündigt sind u. a. Feuerschwanz, Vermaledeyt und Saltatio Mortis.

In diesem Jahr wollte das Wetter allerdings nicht mitspielen und bescherte dem Veranstalter in vier Wochen eine Überschwemmung, Matsch, Glatteis und Schneeberge auf dem Veranstaltungsgelände, doch Gisbert Hiller schaffte es, den Markt freitags immer pünktlich zu öffnen.

Feuerschwanz

Am ersten Wochenende spielten Feuerschwanz auf der Weihnachtsbühne. Des Hauptmanns Feuerschwanz geiler Haufen begeisterte das Publikum mit Mittelalter-Folk-Comedy - diesmal ohne Miezen; denen war es wohl bei Minusgraden etwas zu kalt in ihren knappen Outfits.

Schon bei den ersten Konzerten am Nachmittag ist die Stimmung gut und das Publikum singt bei „Hurra Hurra, die Pest ist da“ nach kurzer Zeit mit. Es folgen Lieder wie „Der Teufel“, bei dem alle sofort die Pommesgabeln in die Höhe streckten, und „Zehn kleine Ritterlein“. Prinz Hodenherz holt sich dazu zehn Freiwillige aus dem Publikum, die zu Beginn des Liedes noch auf der Bühne tanzen, aber nach und nach per Fußtritt runtergeworfen werden. Die letzte „Rittersfrau“, die auf der Bühne bleibt, schmeißt sich an Prinz Hodenherz ran und erntet Pfiffe aus dem Publikum. Alle werden nochmal nach oben gerufen und tanzen dort das Lied mit Feuerschwanz zu Ende.

Die Stimmung wird mit jedem Konzert besser, zwischendurch gibt es „Elefantentöter“ für Feuerschwanz, es ist schon Tradition bei allen Bands auf dem Spectaculum, dass warme Getränke auf die Bühne gereicht werden. Hauptmann Feuerschwanz, Johanna und Prinz Hodenherz bringen das Publikum zum Tanzen und Singen und gehen manchmal auch von der Bühne und zwischen die Zuschauer, während sich Sir Lanzeflott, Hans und Ed eher im Hintergrund aufhalten.

Trotzdem hat die ganze Band sichtlich Spaß, auch wegen komischer Einlagen wie Prinz Hodenherz als Fee verkleidet mit rosa Hut bei einem Lied des 2011 erscheinenden Albums oder beim Herausziehen der Kappe von Sir Lanzeflott aus der Hose des Hauptmanns. Und es lagen noch die Abendkonzerte vor ihnen - die Stimmung konnte also nur besser werden.

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