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Misery Signals, Your Demise, The Number Twelve Looks Like You, The Mercury Arc, Disposed To Mirth im Konzert (Münster, August 2009)

Misery Signals zum zweiten
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Misery Signals

Direkt zu Anfang gab der Hauptact Misery Signals richtig Gas und spielte den Hit „A Certain Death“ des letzten Albums „Controller“.  Dementsprechend war die Stimmung von Anfang an gut und die Show sehr geladen, auch war die Halle nun wieder um einiges voller geworden.

Wie auch schon im April dieses Jahres auf der Through The Noise-Tour standen die größten Fans direkt vor der Bühne und sangen die Songs mit, was Sänger Karl damit quittierte, dass er das Mikrophon immer wieder mal abgab und in die Menge hielt. Ab und an wurde auch ein Stage-Diver einige Meter weit über das Publikum getragen, ein andauerndes oder ausgiebigeres Stage-Diving war leider aus Platzgründen nicht möglich.

Neben einigen älteren Songs konzentrierte sich die Band vor allem aber auf neue Tracks des letztjährigen Albums, so wurde beispielsweise die Nummer „Parallels“ gespielt und vom Publikum ebenso gut aufgenommen wie auch die alten Stücke. Zum Abschluss spielte die Band noch zwei sehr lange Songs, darunter der Kracher „Reset“ mit mehr als sechs Minuten Spielzeit, an dessen Ende auch einige Keyboard-Klänge zum Einsatz kommen. Wer nun dachte, dass Misery Signals live auf solche kleinen Feinheiten verzichten, der täuscht sich: In einer kleinen Ecke am Ende der Bühne war ein winziges, unscheinbares Keyboard aufgebaut, auf dem Sänger Karl zum Ende des Songs mehrmals die drei stimmigen Keyboard-Töne anschlug.

Man muss zwar sagen, dass im April noch deutlich mehr los war, auch wenn Misery Signals dort nur als Supportband gespielt hatten, aber das lag vermutlich daran, dass in den Herbstferien viel mehr Leute zu dem Konzert gekommen waren und man auf der großen Bühne im Electric Ballroom gespielt hatte und nicht auf der kleinen im Sputnikcafé. Alles in allem jedoch ein toller Abend mit sympathischen Bands!

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