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Misery Signals, Your Demise, The Number Twelve Looks Like You, The Mercury Arc, Disposed To Mirth im Konzert (Münster, August 2009)

Misery Signals zum zweiten
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The Number Twelve Looks Like You

Gespalten hat sich das Publikum bei der Band The Number Twelve Looks Like You aus New Jersey. So voll wie noch bei The Mercury Arc war es nicht mal zu Anfang des Auftrittes – viele Besucher sahen sich die ersten ein, zwei Songs der Band an und verließen dann den Raum um draußen ein Bier zu trinken und den Ohren eine längere Pause zu gönnen. Wer sich allerdings nicht direkt von den Chaotic Hardcore-Elementen abschrecken ließ, genoss die Show in vollen Zügen.

Mit einer Mischung aus Mathcore, Chaotic Hardcore und vielen weiteren Einflüssen wie Jazz und Swing, sowie einer ordentlichen Portion Charme wusste die Band das Publikum in ihren Bann zu ziehen. Besonders an Frontmann Jesse Korman ist ein Theater-Schauspieler verloren gegangen, so wusste er das Publikum immer wieder neu zu entertainen. Mal tat er dies, indem er Purzelbäume auf der Bühne schlug oder wahllos Zuschauer umarmte.

Auch hatte er es geschafft, sich aus dem Publikum einen persönlichen Mikrophon-Halter zu organisieren, der ihm während eines Songs durchweg das Mikrophon vor den Mund hielt – natürlich inklusive kleiner Neckereien, sodass Jesse mal nach hinten gedrängt wurde oder dem Mikro hinterherlaufen musste. Irgendwann begannen die beiden dann sogar damit, auf der Bühne den Partner-Jumpstyle-Tanz zu performen.

Mit Songs wie „Jay Walking Backwards“ oder “The Weekly Wars” und ihrer eigenwilligen Liveshow konnte die Band das verbliebene Publikum von etwa 50 Leuten gut unterhalten. Zum krönenden Abschluss suchte sich Sänger Jesse einen Zuschauer aus, von dem er sich Huckepack durch das Publikum tragen ließ – wer hier frühzeitig und vom ersten Eindruck geprägt die Sputnikhalle verlassen hatte, hat definitiv etwas verpasst.

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