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Misery Signals, Your Demise, The Number Twelve Looks Like You, The Mercury Arc, Disposed To Mirth im Konzert (Münster, August 2009)

Misery Signals zum zweiten
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The Mercury Arc

Als zweite Supportband war Butterfly Coma, inzwischen bekannt als The Mercury Arc, angereist. Direkt von Anfang an war es deutlich enger geworden in der Sputnikhalle, es schien fast so als wären viele Personen hauptsächlich wegen dieser Band gekommen – mindestens 100 Leute befanden sich locker vor Ort.

Bereits direkt zu Anfang des Auftritts riss Gitarrist Andy die Jeans-Hose der Länge nach auf, was bestimmt nicht jedem aufgefallen wäre, aber Sänger und Kumpel Dennis war so hilfsbereit das Publikum noch mal extra darauf hinzuweisen. Wenn man The Mercury Arc so auf der Bühne sah, gab die Band – neben der energetischen Liveshow – ein ziemlich kurioses Bild ab: Zum einen Sänger und Bodybuilder Dennis, ein Bär von einem Mann, daneben Gitarrist Andy, ein urtypischer Old School Death Metaller mit langen schwarzen Haaren, die meist vor dem ganzen Gesicht hingen und dazu die typischen Gitarristen-Posen mit einer Hand in der Luft und gespreiztem Zeige- sowie kleinem Finger. Dazu gesellte sich noch Bandmitglied Thomas, ein DJ wie er im Buche steht mit Turntables, Kopfhörer im Nacken und allem, was dazugehört.

Nach dem Opener „Save Our Souls“ und einigen weiteren Songs baute der Frontmann zwei Mannschaften für „ein Spiel“ auf, das sich bei Beginn des vierten Songs „Cross Of A Sinner“ als Wall Of Death entpuppte, woraufhin endlich etwas mehr Bewegung in das Publikum kam. Da es bereits um einiges dunkler draußen geworden war, kam die Lichtshow inzwischen auch besser zur Geltung – besonders als Dennis eine Wasserfontäne einem blauen Strahler entgegenspuckte, was in einem interessanten Lichteffekt resultierte.

Zwischendurch wurde angekündigt, dass im November endlich das Debüt-Album erscheinen und man sich kurz vorher im Oktober mit The Sorrow auf Tour begeben werde. Einige neue Songs der kommenden Scheibe wurden natürlich auch gespielt, aber am stärksten schlug der Hit „Yellow Blood“ ein, auf den die Fans nur gewartet hatten. Den Song kann man sich übrigens zusammen mit einigen weiteren Demo-Songs gratis auf der MySpace-Seite der Band downloaden. Alles in allem eine tolle Show mit vergleichsweise erstaunlich viel Bewegung für einen derart begrenzten Raum.

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