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Misery Signals, Your Demise, The Number Twelve Looks Like You, The Mercury Arc, Disposed To Mirth im Konzert (Münster, August 2009)

Misery Signals zum zweiten
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Erst vor knapp vier Monaten waren die Amerikaner Misery Signals schon einmal in der Sputnikhalle in Münster (wir berichteten) – als Support von Comeback Kid, auf deren Through The Noise-Tour. Nun standen sie selbst als Headliner auf der Bühne, nachdem die Vorbands Disposed To Mirth, The Mercury Arc, The Number Twelve Looks Like You und Your Demise schon ordentlich Stimmung gemacht hatten.

Disposed To Mirth

Bereits am Tag zuvor konnte man die Münsteraner Disposed To Mirth live auf der Dominatour zusammen mit Bands wie Viatrophy oder Annotations Of An Autopsy erleben und bereits da hatte die Formation eine solide Live-Show abgeliefert. Am folgenden Samstag war von Ermüdung jedoch keine Spur zu sehen, nach einem obligatorischen Dance-Intro ähnlich dessen von August Burns Red auf dem Vainstream-Festival schmettern bereits die ersten harten Riffs aus den Boxen. Auch am Samstag wurde ein neuer, noch unbetitelter Song, der am Vortag seine Live-Premiere feierte, gespielt – aber natürlich zockte die Band auch die bekannten Stücke des aktuellen Abums „Menschenhai“ wie „Till Departure“ oder „I Can’t Remember The Last Time“, die man sich übrigens beide bei MySpace anhören kann.

Besonders bei letzterem Song überzeugte vor allem die Gitarren-Arbeit, während Sänger Matze, noch neu angeschaffte Viatrophy-Shorts vom Vortag tragend, sich die Seele aus dem Leib keifte und sich ab und an auch gerne mal auf die Bassdrum stellte. Der Raum füllte sich stetig weiter, sodass der Band am Ende gut 50-60 Personen zusahen – freitags zuvor waren es im Skaters Palace zwar noch mehr, aber da ist die Bühne auch erheblich größer als in der Sputnikhalle und die Lichtshow macht eindeutig mehr her. Disposed To Mirth hatten das Pech, bereits gegen 20 Uhr zu spielen, sodass es draußen noch verhältnismäßig hell war, wodurch die ohnehin nur mäßige Lichtshow kaum zur Geltung kam.

Zum Abschluss spielte die Band als siebten Song ein stark orientalisch angehauchtes Stück. Generell sind verschiedenste Einflüsse ein Markenzeichen der Band, so findet man neben orientalischen Klängen auch Elemente aus russischen Klangstrukturen – sehr interessant ist auch zu lesen, wie die einzelnen Bandmitglieder zur Musik kamen. In Erfahrung bringen kann man das auf ihrer MySpace-Seite. Eine Zugabe wurde nicht gespielt, aber unterm Strich konnten Disposed To Mirth wieder einmal überzeugen.

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