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Midnight, Erazor, Krossburst, Nocturnal Witch im Konzert (Oberhausen, Juli 2012)

Anarchie und Chaos führen zum einmaligen Konzerterlebnis

Nocturnal Witch heizen schon gut ein

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Wer zum Teufel hat eigentlich die Chaostheorie in den Helvete-Keller verfrachtet? Hat gar Satan wirklich seine höllischen Fingerchen im Spiel, wenn das Chaos die Konzertordnung stört, wenn alles anders kommt, als eigentlich gedacht? Es gibt viele Konzerte, an die man sich gerne erinnert, es gibt wenige Konzerte, von denen man noch Jahre spricht, aber es gibt auch die Erlebnisse, wovon man den Enkeln noch erzählen kann – so geschehen an diesem Abend in Oberhausen, wo sich annähernd 300 MetallerInnen in den Konzertkeller quetschen und die wohl denkwürdigste Show des Jahres erleben.

Nocturnal Witch

Die thüringischen Black-Thrasher Nocturnal Witch tauchen nun ja nicht alle Tage in Pott auf, dementsprechend schnell füllt sich der Laden schon zur ersten Truppe. Die knapp 100 im Vorfeld verkauften Karten sind somit wohl rein rechnerisch von Anfang an dabei, zu diesem Zeitpunkt kann man ja auch nicht ahnen, wie erfolgreich der Abend denn nun wirklich werden sollte.

Bei so viel guter Laune wundert es dann auch wenig, dass die Fans schon vom ersten Takt an die Band unterstützen, erste HeadbangerInnen die Matten zu „Possessed“ schleudern, nur mit dem Applaus halten sie sich ein bisschen zurück. Dafür aber schallen schon früh die ersten, auch auf dem Bandbanner aufgezeichneten, Worte „H.M.S.S.“ auf – kurz zur Erklärung dieser doch arg zweideutigen Ansage: Das doppelte S steht für „Satan Soldiers“ – ein Spiel mit dem Feuer, welches hoffentlich auch alle Anwesenden richtig verstehen.

Gleich zwei abgefeierte Cover-Songs haben die Ostdeutschen im Gepäck – zum einen präsentieren sie das durch zahlreiche HeadbangerInnen unterstützte Vulcano-Cover „Witches Sabbath“, zum anderen holen sie den nicht mehr aktiven Ex-Minjar-Frontmann Öl für „Nocturnal Witch“ der griechischen Black-Metaller Zemial auf die Bühne. Nocturnal Witch werden lautstark von den Fans angefeuert, sogar der Applaus nimmt zu, immer wieder wird die erste Reihe vor der Bühne durch kreisende Matten bevölkert – ein Start-Ziel-Sieg schon für den Opener des Abends.

Setlist:

  • Possessed
  • Sexual Perversion
  • Into Dungeons
  • Rebirth Of The Ancient Corpses
  • Witches Sabbath (Vulcano-Cover)
  • Metal Soldier
  • Satanic Brotherhood
  • The Ben S.S.
  • Morbid Execution
  • Nocturnal Witch [Zemial-Cover)
  • H.M.S.S.
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