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Metropole Ruhr Festival 2011

Twisted into Matrix, possessed by Metropole, who dominates Ruhr

In 2010 fand das Metropole Ruhr Festival noch in der wesentlich größeren Turbinenhalle in Oberhausen statt, doch für 2011 mussten die Organisatoren kleinere Brötchen backen. Für übersichtliche knapp 20 Euro gab es ein thrashiges sieben Bands beinhaltendes Paket, doch die Fans hatten an diesem Wochenende nicht gerade die Ticketeinkaufshosen an – letztlich tummelten sich vielleicht 300 bis 350 Leute in der Matrix. Das ist schade, denn das Billing konnte sich durchaus sehen lassen und der Sound war weitestgehend richtig ordentlich. Was da für 2012 noch verbessert werden soll, bleibt eher rätselhaft.

Eradicator

„Old School Fucking Thrash Metal“ – so wie das Festival enden sollte, so läuteten Eradicator aus Lennestadt das Metropole Ruhr Festival 2011 ein. Viele Fans waren allerdings zu so früher Zeit noch gar nicht angereist und viele hielten sich auch noch am Merchstand oder an einer der zahlreichen Theken auf – trotzdem konnten die Thrasher auf immerhin 100 verstreute Nasen blicken.

Mit „Possessed By The Devil“ legte das Quartett auch gleich mit dem Opener ihres Debuts „The Atomic Blast“ recht ordentlich los, nachdem die letzten Töne des Star Wars-Intros verklungen waren. „Guten Abend, Bochum“, so meldete sich Frontmann Sebastian, der trotz seiner Doppelbelastung – schließlich spielte er auch Gitarre – noch der aktivste auf der Bühne war. Allerdings kann man ihn auch „Mann ohne Gesicht“ nennen, denn seine sehr voluminösen Haare verdeckten nahezu jedes Detail.

Mit dem anschließenden Stück „Madness Is My Name“ – immerhin der Titeltrack der nächsten CD – gab es schon einen ersten feinen Ausblick auf das nächste Werk und auch der erste ordentliche Applaus stellte sich ein. Ein wenig übermütig allerdings kam dann Sebastians Aufforderung rüber, dass er bei „War In My Head“ nun einen Moshpit sehen wolle – der Wunsch blieb leider unerfüllt.

Das Eis war trotz der noch übersichtlichen Fanschar gebrochen und bei „Baptized In Blood“ versammelten sich schon mehr HeadbangerInnen im Sichtkreis der Eradicatoren. Die Haare flogen auf der Bühne und davor und auch der letzte Song „Capital Punishment“ erntete richtig viel Anerkennung, woraufhin Sebastian bei seinem Solo dankbar und hingebungsvoll auf seine Knie sank.

Setlist:

  • Possessed By The Devil
  • Madness Is My Name
  • War In My Head
  • Baptized In Blood
  • Born Of Hate
  • Capital Punishment
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