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Metalshock Festival 2010

Ein voller Erfolg für Fans, Bands und Organisatoren
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Black Hawk

An den Hamburgern Black Hawk lag es, das Festival amtlich zu schließen. Der „offizielle“ Teil war eh schon beendet, denn Martyr und eben Black Hawk waren für die so genannte Aftershock-Party gebucht. Es war vorherzusehen, dass sich bis zu diesem Zeitpunkt das Publikum reichlich verdünnisieren würde, denn trotz Uhrumstellung hatten wir schon annähernd zwei Uhr morgens. Gute vierzig Fans hielten sich trotzdem noch im Musikzentrum auf, um der CD-Release-Party beizuwohnen.

Schon im Vorfeld gab es telefonische Anfragen, ob es eine Präsentations-Party oder um eine Präsentations-Show handele – jaja, der Deutsche nimmt das da wohl mit den Begrifflichkeiten sehr genau. Black Hawk waren also gekommen, um auch live ihre neue CD „Straight To Hell“ vorzustellen. Leider ist das Dingen nicht pünktlich aus den Presswerken gekommen, und die Fans wurden auf die Präsentation eine Woche später in Hamburg verwiesen, was schon ärgerlich genug für die Band war.

Da hieß es „Gute Miene zum bösen Spiel“ machen. Schon ein Jahr vorher rockten Black Hawk das Musikzentrum zu Hannover beim Kuttenfestival V, und auch an diesem Abend trumpften sie mit einigen Bandperlen. Klar stand das neue Scheibchen im Vordergrund – schade nur, dass entsprechendes Material keiner kannte. Zum Glück griffen sie aber auch auf Altbewährtes zurück, sogar „The Point Of The Sword“ vom 89er EP-Debut kam zu Ehren. Natürlich kann man nicht mehr von überbordenden Fanreaktionen sprechen, denn viel zu schlapp gestaltete sich das Publikum, hatte es doch mittlerweile gute zehn Stunden Musik und Alkohol im Blut. Trotzdem wurde der Refrain bei „Shoot Shoot“ mitgesungen, trotzdem zuckte noch ein wenig das Tanzbein bei „Fire At Night“, trotzdem gab es noch herzlichen Applaus der letzten versprengten Fans.

Beim nächsten Mal müssen sich die Organisatoren allerdings überlegen, ob solch eine Aftershockparty noch Sinn macht – schließlich lohnt es sich nicht, Bands wie Black Hawk zu verheizen. Damit wird man sich und den Bands auf Dauer keinen Gefallen tun.

Setlist:

Intro
In Isolation
Burning Fever
Fire In The Night
Shoot Shoot
Dragonride
Rock And Roll Hell
Straight To Hell
Bad Pussy
Crusader
The Point Of The Sword
Guardians Of The Night
Fight At Night
Hellfire
Nothing To Lose

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