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Metalshock Festival 2010

Ein voller Erfolg für Fans, Bands und Organisatoren

Black Hawk rockten trotz weit fortgeschrittener Stunde

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Martyr

Die spinnen, die – nun ja, aus Italien kommen Martyr nicht. Schon seit 1982 machen die Holländer nun mit Unterbrechung die Szene unsicher. Irgendwann 1987 lösten sie sich desillusioniert auf, um 15 Jahre später wieder für ein Gig zusammen zu kommen. Weitere vier Jahre später taten sie sich dann doch wieder zusammen, und dieses Mal zeichneten sich auch ernsthafte Absichten im weiten Metal-Firmament ab. 2009 tourten die Utrechter im Vorprogramm von Flotsam And Jetsam auch durch deutsche Clubs.

Aber genug der Vergangenheitsbewältigung – wenn da nicht Martyr etwas dagegen setzen wollten. Nach einer kurzen Einleitung nämlich spendierten sie mit „Snow And Fire“ einen Power Metal-Stampfer vom ersten Band-Demo „Metal Torture“. Nach dem Headliner Vicious Rumors waren schon viele Nasen nicht mehr anwesend – psychisch und physisch – doch die Holländer nahmen das mit feuchtem Humor hin, indem Frontmann Robert sich immer wieder mit frischem Wasser seinen heißgelaufenen Kopf kühlte. Die Bildergalerie bringt diese Situation besser herüber als tausend Worte.

Ansprachen gab es nur wenige, ein Martyr-Geschoss nach dem anderen verwöhnte schon deutlich nach Mitternacht die weiterhin feiernden Anwesenden, und zu „Fear“ legte der Sänger seine Scheu ab und spazierte singend durch die Fanreihen. Mit „Circle Of 8“ boten Martyr sogar einen Ausblick auf die neue CD, die für 2011 angepeilt ist. Was aber die Fans nochmals richtig aufhorchen ließ, war nicht das plätschernde Bad aus der Flasche, sondern das forsche „Speed Of Samurai“, und schwupps, waren einige Fans auch schon auf die Bühne geklettert, um dort die Party headbangend und pommesgabelschwingend bis zum Ende metalerisch zu unterstreichen. Sogar Vicious Rumors-Gitarrist Kiyoshi stand dort oben und hatte gleich seine Luftgitarre aus seiner Tasche gekramt.

Mit dieser Aktion hatten Martyr keinesfalls gerechnet, und so schmunzelten sie wie Honigdiebe über diese „Crazy Duitse“. Wer hier verrückter war – die Anwesenden werden es schon wissen.

Setlist:

Intro
Snow And Fire
Darkness At Time’s Edge
Fear
Intro
Circle Of 8
Take Me Home
Speed Of Samurai
I Am The Most Evil
Justified Killing
Intro
Eaten Alive
Outro

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