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Metalshock Festival 2010

Ein voller Erfolg für Fans, Bands und Organisatoren

Jaguar rissen einfach nur die Hütte ab

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Rough Silk

Heimspiel, könnte man meinen, und so ließ Frontmann Ferdy (den meisten sicherlich durch seine Aktivitäten bei Axel Rudi Pell bekannt) auch gleich nach dem Opener „Nosferatu“ verlauten, dass Rough Silk schon lange nicht mehr zuhause live gespielt hätten. Das haben die Festivalbesucher dann auch weitestgehend zurückhaltend aufgenommen, denn nicht nur der melodische Power Metal dieser Truppe kam gemächlicher daher als noch bei der Truppe zuvor, sondern auch die Zuschauerreaktionen waren deutlich eingefrorener. Die technische Beschlagenheit von Rough Silk ist ja völlig unbestritten, doch mehr als warmen Applaus konnten die Hannoveraner an diesem Abend zunächst nicht ernten.

Weder das gegen Kindermisshandlung wetternde „Home Is Where The Pain Is“ vom aktuellen Scheibchen „A New Beginning“ noch das treibend nach vorn peitschende „Mephisto“ konnte die Bangerherzen erweichen. Ein wenig Stimmung kam erst bei dem 93er Klassiker „In The Deep Of The Night“ auf, als sich sogar einige Fans im Headbangen übten, sich dabei aber auch keinen Millimeter der Bühne näherten. Und erst nach Ferdys Animation imitierten einige Fans die Klatscheinlage beim anschließen Drumsolo. Dabei hatten Rough Silk sich nicht nur auf die aktuelle Scheibe eingeschossen, von der lediglich vier Stücke gespielt wurde, sondern sie wilderten auch reichlich im mannigfaltigen Bandkatalog, und die zunehmende Akzeptanz durch die Fans mussten sie sich hart erarbeiten.

Als berührender Punkt soll hier noch hervorgehoben werden, dass Ferdy den Track „Walls Of Never“ dem Rough Silk-Gründungsmitglied Hilmer Staacke († 25. Mai 2006) widmete. Schön, dass die Band diese Song überhaupt spielte, wo doch so viele Emotionen in diesem Lied ewig weiterleben werden.

Als geschickten Schachzug auf der Setlist kann man der Band bescheinigen, dass der Track „Never Say Never“ als Statement gegen die Kack-Nazis das Ende der Show einleitete. Mit „Nazis braucht man definitiv nicht“ sprach der Frontmann zu hundert Prozent den Fans aus dem Herzen, und Rough Silk konnten sich an dem mitgesungene Refrain erfreuen. Nach schlappem Beginn war mit „When The Circus Is Coming To Town“ sogar noch eine Zugabe drin – Respekt, wie Rough Silk sich durchgebissen haben.

Setlist:

Nosferatu
Lust Is A Killer
Home Is Where The Pain Is
Walls Of Never
Mephisto
Warpaint
In The Deep Of The Night
Drumsolo
Reborn To Wait
Never Say Never
When The Circus Is Coming To Town

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