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Metalfest Winter Edition 2011 (Oberhausen)

Festivalkonzept geht in Oberhausen nicht auf

Triptykon

Bei allem Erfolg, den die Schweizer Triptykon in den letzten Monaten so einheimsen konnten, müssen sie nun erst einmal hinnehmen, dass es nach Destruction deutlich leerer wird, und auch ruhiger – wie schon eingangs erwähnt, müssen gerade die Bands des eigentlichen Hatefests gegen diese Strömung ankämpfen. Ohnehin haben es Triptykon nicht leicht, können doch viele Anwesende mit den apokalyptischen Sounds der Band nichts anfangen.

Die ausgefeilt destruktiven Songs Triptykons leben dazu auch von einem perfekten Sound, doch leider haben sie bei dem alten Celtic-Frost-Klassiker „Into The Crypt Of Rays“ mit einigen Problemen beim Bass zu kämpfen. Letzter Punkt, der das Ergebnis in seiner Gesamtheit ein wenig trübt: die Lightshow. Wer z.B. die perfekt abgestimmte Lightshow beim Rock Hard Festival 2011 mitbekommen hat, der weiß, wie viel intensiver die Triptykon-Songs sich dann in den Blutbahnen einnisten.

Das Quartett liefert aber nun auch nicht die fröhliche Partymucke, weswegen die Stimmungskurve ein wenig nach unten geht, wobei „Circle Of The Tyrants“ dann doch von vielen Thrash-Fans begeistert empfangen wird. Während Vanja und V. Santura immer wieder die langen Haare wie in Trance durch die Luft wirbeln, dauert es bei den Fans doch recht lange, wobei gerade das nicht wirklich unsperrige „The Prolonging“ den meisten Zuspruch einheimsen kann. Fronter Tom ist auch nicht gerade dafür bekannt, durch hektische Worthülsen das Publikum anzufeuern, und so muss halt zweimal ein kurzes „Dankeschön“ reichen – na, wenn das mal nicht zu positiv ist – Triptykon sind einfach wahre Doom-Black-Sludge-Ikonen, da gibt es nichts dran zu rütteln, und so ist die Turbinenhalle in dieser Besetzung einfach die falsche Spielwiese.

Setlist:

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