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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

Saltatio Mortis

Ein krasser Stilbruch kommt nun mit Saltatio Mortis. Nach Thrash Metal gibt es nun Mittelalter-Rock. Auch dieses Mal tauscht sich ein nicht kleiner Teil des Publikums aus und vor der Bühne in den ersten Reihen erscheinen deutlich mehr junge Frauen als bei der Vorgängerband.

Der Auftritt startet mit „Ode an die Feindschaft“. Als die ersten Töne erklingen und die Band auf der Bühne erscheint, wird schon das erste Mal Jubel laut. Bei „Habgier und Tod“ fordert Alea die Fans zum Mithüpfen auf, was diese auch gehorsam machen und damit sicherlich für jede Menge schmutziger Beinkleider sorgen. Zumindest der Teil der Fans, der direkt in der Pfütze steht.

Mit einer kurzen Anspielung an die vergangene Nacht begrüßt der Frontmann die Fans, bevor es mit „Hochzeitstanz“ im Programm weitergeht. Bei „Prometheus“ legt die Band eine Mitsingpassage für das Publikum ein, welche dieses nur zu gerne annimmt.  

Gleiches gilt für den Refrain von „Eulenspiegel“. Auch bei diesem Lied bindet Alea die Zuhörer fest mit ein. Beim ersten Mal funktioniert das noch nicht ganz so gut, doch schon beim zweiten Mal wissen alle, was zu tun ist und der Chor schallt laut gen Bühne. Mitten im Lied bricht die Band ab und Alea teilt den Chor in Männlein und Weiblein, um diese gegeneinander ansingen zu lassen. Das Ergebnis fällt recht eindeutig zugunsten der Männer aus, woraufhin die Band das Spiel wieder aufnimmt und der Chor wiedervereint den Refrain mitsingt.

Nun wagt sich Alea auf gefährliches Terrain. Wie üblich möchte sich der Sänger beim Song „Falsche Freunde“ crowdsurfenderweise durch das Publikum tragen lassen. Als er allerdings auf der Absperrung steht und die riesige Schlammlache sieht, in die er zwangsweise fallen würde, wenn ihn die Zuhörer fallen lassen, wird es ihm offensichtlich mulmig. Er kommentiert die Situation mit den Worten: „Lasst mich bitte nicht fallen, ich bekomme das weiße Zeug hier sonst nie wieder sauber!“ Natürlich wird der drahtige Fronter nicht fallen gelassen, auch wenn der eine oder andere bestimmt kurz überlegt hat. 

Nochmals sehr traditionsbehaftet läutet der „Spielmannsschwur“ das Ende des Auftritts von Saltatio Mortis ein. Mit Begeisterung singen die Fans den Refrain mit und halten diesen auch noch aufrecht, als die Band schon von der Bühne gegangen ist. Stimmungstechnisch kann der Auftritt als einer der besten des Festivals angesehen werden.

Setlist:

  • 1. Ode an die Feindschaft
  • 2. Habgier und Tod
  • 3. Hochzeitstanz
  • 4. Koma
  • 5. Prometheus
  • 6. Eulenspiegel
  • 7. Spiel mit dem Feuer
  • 8. Falsche Freunde
  • 9. Spielmannsschwur
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