Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

Der Freitag startet so wie der Donnerstag geendet hat: mit allgemeinem Wundenlecken. Einige beschließen auch am Freitagmorgen noch die Abreise, was die kahlen Flecken auf dem Festivalgelände noch weiter anwachsen lässt. 

Death Angel

Trotz regulärem Spielbetrieb zieht es die Zuhörer nur schleppend in Richtung Bühne. Doch bei Death Angel hat sich schon wieder eine ganz schöne Meute an Fans im Schlammloch vor der Mainstage versammelt.

Mit peitschender Giftigkeit windet sich der Thrash Metal der Amis durch den Vorhof des Mamlinger Schlosses. Vorab hat die Band angekündigt, beim Auftritt auf dem Metalfest alle Songs der Scheibe „The Ultra-Violence“ spielen zu wollen. Genauso kommt es dann auch. Die komplette Platte wird rezitiert, vom ersten bis zum letzten Stück. Die Fans freuen sich riesig, gilt die Scheibe doch als Kleinod des Bay-Area-Thrash-Metals aus den Achtzigern.

Schon nach den ersten Tönen kann man in den ersten Reihen die Matten kreisen sehen. Fast über die komplette Breite des Zauns haben sich die Headbanger versammelt, um dem Thrash Metal zu frönen. Die Band ist gut drauf und freut sich offensichtlich darüber, dass all die Lieder, die ja nun immerhin schon 25 Jahre auf dem Buckel haben, auch bei den ganz jungen Fans so gut ankommen.

Vor der Bühne werden solche Überlegungen nicht getätigt. Hier geht es einfach nur um feiern, trinken und harte Musik hören. In der Schlammpfütze wird schon wieder fleißig herumgestapft und auch kleinere, eher zärtliche Moshpits tun sich auf. Death Angel schenken sich derweil nichts. Auf der Bühne hantieren die Akteure immer furioser und lassen sich so auch von ihren Fans anstacheln, die nach und nach durchdrehen. Was als relativ gemächlicher Gig begonnen hat, entwickelt sich nun zu einer wilden Sause. Die Fans haben eine einmalige Gelegenheit, sich die Lieder aus längst vergangenen Tagen live anhören zu können. 

Setlist:

  • 1. Thrashers
  • 2. Evil Priest
  • 3. Voracious Souls
  • 4. Kill As One
  • 5. The Ultra-Violence
  • 6. Mistress Of Pain
  • 7. Final Death
  • 8. I.P.F.S
Seite
comments powered by Disqus

Auch die unsägliche Informationspolitik kann einem den Spaß nicht verderben

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte