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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

Kyuss Lives!

Nun ist es Zeit für eine weitere begehrte Gruppe: Kyuss Lives! treten an, um den Stoner Rock wieder aufleben zu lassen. Nachdem heute Grand Magus schon beweisen konnten, dass genügend Fans aus der entsprechenden Richtung vor Ort sind, sollte die Show für Kyuss Lives! eigentlich ein Leichtes werden. Trotzdem wechselt vor Beginn ein großer Teil der Zuhörer - Eluveitie sprechen nicht unbedingt die gleiche Zielgruppe an wie die nun folgende Band.

Kyuss Lives! präsentieren sich gewohnt minimalistisch. Die Band konzentriert sich zu großen Teilen auf das Musizieren, nur ab und an kommentiert John Garcia die gespielten Songs oder das Verhalten der Zuhörer. Das Publikum ist aber völlig glücklich mit der Situation. In den siebzig Minuten des Auftritts wird jede Menge gefeiert und Bier konsumiert. Auch der Geruch von einigen vielen Joints weht in Fetzen über den Bühnenvorplatz - die Zuhörer scheinen also ihren Spaß zu haben.

Dabei geht es natürlich nicht nur um die eigene Berauschung. Im Vordergrund steht (zumindest bei einigen) die dargebotene Musik. Kyuss Lives! fahren ein primitives, aber funktionales Konzept, das bei den Fans bestens ankommt. An erster Stelle steht die Musik und erst dann kommt alles andere. Ohne Schnickschnack und nur mit einem einfachen Backdrop, das von einem Regenbogen geziert wird, steht die Gruppe auf der Bühne und zockt einfach nur. Einfach so, ohne Pyros, ohne Show, ohne Schauspielerei. Das ist zur Abwechslung so entspannend und erdig, dass es eine Freude ist, sich die Band anzusehen, obwohl eigentlich nichts auf der Bühne passiert. Mit Songs wie „Hurricane“, „One Inch Man“ oder natürlich auch „Whitewater“ kann man sich als Band auch leicht hinter die Musik stellen.

Setlist:

  • 1. Hurricane
  • 2. One Inch Man
  • 3. Gardenia
  • 4. Asteroid
  • 5. Supa Scoopa and Mighty Scoop
  • 6. Thumb
  • 7. Green Machine
  • 8. Freedom Run
  • 9. Whitewater
  • 10. El Rodeo
  • 11. 100°
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