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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

Blind Guardian

Als Co-Headliner am Festivalsamstag spielen Blind Guardian bei immer noch strahlendem Sonnenschein. Schöner kann man den Ausklang eines Festivals ja kaum einleiten.

Als das Intro ertönt und die Musiker einzeln auf der Bühne erscheinen, wird ein jeder lautstark von den Fans begrüßt. Die Anhänger sind, begünstigt durch das gute Wetter und von Blind Guardian, in Scharen vor die Bühne gezogen, um den Geschichten der progressiven Speed Metaller zu lauschen. Nach „Sacred Worlds“ vom aktuellen Album „At The Edge Of Time“ wird schon gleich der erste Hammer ausgepackt. Hansi lässt „Welcome To Dying“ einige Male vom Publikum brüllen und Gitarrist Marcus entscheidet, ob ihm die Fans laut genug sind. Nach drei oder vier Anläufen ist der Axtschwinger dann zufrieden und die Band startet den Song, woraufhin gleich jede Menge Bewegung im Publikum aufkommt.

Nun gleicht die Setlist beinahe einer Best-Of Scheibe. „Nightfall“, „Born In A Mournig Hall“ und „Tanelorn“, das zwar von der aktuellen Platte ist, sich aber zu einem festen Lied bei den Auftritten der Band gemausert hat, begeistern das Publikum. Lautstark werden die Lieder mitgesungen und nicht nur die Fans, sondern auch die Band scheint den Auftritt sichtlich zu genießen.

Hier zu behaupten, dass sich die Stimmung immer weiter steigert, wäre schlichtweg gelogen. Sie hält sich konstant auf höchstem Niveau. Eine fast typische Atmosphäre für ein Blind Guardian-Konzert eben. Fast, weil eben nicht nur eingefleischte Fans vor Ort sind, sondern auch viele Interessierte, die ansonsten die Gruppe nicht so gut kennen oder auf Platte mit der Musik vielleicht nicht so viel anfangen können. 

Auf eine weitere Probe wird die Zuhörerschar laut Hansi mit der Nummer „Lord Of The Rings“ gestellt. Da das Lied eine Ballade ist, werden wohl nicht viele Zuhörer etwas damit anfangen können – so die Argumentation des Sängers. Da täuscht er sich aber, der Herr Kürsch. Aus vollen Kehlen singen die Fans das Stück mit.

Ein Erlebnis wird wie immer der Song „Valhalla“. Minutenlang lassen Blind Guardian die Fans alleine singen. Hansi feuert sie dabei immer wieder aufs Neue an und klatscht der Meute im Anschluss sogar Applaus.

Mit dem Satz „Ihr untergrabt meine Autorität“ und einem Zwinkern kommentiert der Sänger die immer wieder aufflammenden Liedwünsche.

Nach „Imaginations From The Other Side“ kündigt die Band den nächsten Mitsingtitel an. „The Bard’s Song – In The Forest“ ist natürlich gemeint. Eifrig singen und klatschen die Zuhörer mit und sind von sich und der Gruppe völlig begeistert.

Eine letzte Steigerung halten die Wächter noch parat. „Mirror Mirror“ schallt als finaler Song aus den Boxen und beendet ein grandioses Konzert an einem grandiosen Festivaltag.

Setlist:

  • 1. Sacred Worlds
  • 2. Welcome To Dying
  • 3. Nightfall
  • 4. Fly
  • 5. Time Stands Still (At The Iron Hill)
  • 6. Tanelorn (Into The Void)
  • 7. Lord Of The Rings
  • 8. Lost In The Twilight Hall
  • 9. Valhalla
  • 10. Imaginations From The Other Side
  • 11. The Bard’s Song – In The Forest
  • 14. Mirror Mirror
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