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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

Hypocrisy

Eine absolute Kultband aus Schweden betritt nun mit Hypocrisy die Mainstage in Mamling. Die Band um die Kultfigur Peter Tägtgren ist aus der Death-Metal-Szene seit zwei Jahrzehnten nicht mehr wegzudenken. Erst im vergangenen Jahr hat die Combo mit Hilfe eines Livealbums eindrucksvoll bewiesen, dass Hypocrisy nicht im Geringsten ausgebrannt sind. Nun ist die Zeit gekommen, diesen Beweis auch im schönen Innviertel zu bringen.

Schon weit vor Showbeginn haben sich viele Fans vor dem Zaun versammelt und als das Intro zu „Fractured Millenium“ ertönt, werden auch gleich begeisterte Schreie laut. Enthusiastisch wird die Band angefeuert – und das schon ab dem Moment, ab dem die Musiker die Bühne betreten.

Der erste bemerkenswerte Punkt ist der gute Sound der Kapelle. Klar, Peter Tägtgren hat sich selber einen Namen als Tontechniker und Produzent gemacht, aber er kann nun ja schlecht selber an den Reglern sitzen.

Die Setlist erinnert ein wenig an die von „Hell Over Sofia“, dem aktuellen Livealbum. Enthalten ist so ziemlich alles, was sich ein Fan der Schweden vorstellen kann. „Fire In The Sky“, „Killing Art“, das Drei-Song-Medley und natürlich „Eraser“ sowie “Roswell 47“ lassen keine Wünsche offen.

Die Bewegung auf der Bühne wird nicht zu groß geschrieben. Rein technisch ist das ja eh schon ein Problem, zumindest für Peter selber. Der Auftritt funktioniert aber auch so perfekt. Peter verschwendet kaum Zeit mit Ansagen oder irgendwelchen anderen Geschichten und die Fans danken ihm jede Note mit wildem Kopfgeschüttele.

Einige kleine Ausnahmen gibt es natürlich. Die Ansage zu „Fire In The Sky“ enthält eine lautstarke Beschwerde, weil dem Mastermind die Sonne direkt ins Gesicht scheint (wenn er wüsste wie froh fast alle Anwesenden sind dass der Stern endlich durch die Wolken brennt) und diese ist mit so vielen Fucks bestückt, dass es unmöglich ist mitzuzählen.

Konsequent, sicher und fehlerfrei spielen Hypocrisy ihre Songs herunter und freuen sich immer wieder über die fanatischen Reaktionen der Fans aus den ersten Reihen. Hypocrisy haben ihren Status redlich verdient. Das haben sie auch jetzt wieder bewiesen.

Setlist:

  • 1. Fractured Millenium
  • 2. Valley Of The Damned
  • 3. Adjusting The Sun
  • 4. Fire In The Sky
  • 5. Killing Art
  • 6. Pleasure Of Molestation / Osculum Obscenum / Penetralia
  • 7. Weed Out The Weak
  • 8. Eraser
  • 9. The Final Chapter
  • 10. Warpath
  • 11. Roswell 47
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