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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

Moonspell

Die Portugiesen von Moonspell muss man nun wirklich nicht mehr weiter vorstellen. Seit nunmehr beinahe 25 Jahren liefert die Gruppe dunkle, metallische Klänge der Extraklasse. Nun ist die Gruppe in Mining erschienen, um ihr Liedgut darzubieten. Im allererstem Moment sieht es ein wenig danach aus, dass gar nicht so viele Leute an der Band interessiert wären. Dieser Eindruck täuscht aber. Auf einen Schlag taucht ein ganzer Schwall Menschen auf und füllt das Infield nach und nach.  

Als das Intro erklingt, hat sich der ganze Vorplatz bis zum FOH-Turm bereits mit Fans gefüllt. Die Band um den charismatischen Sänger Fernando legt auch gleich mit „Axis Mundi“ los. Das Intro gehört dabei eigentlich schon zum Titel selbst. Als Fernando auf der Bühne erscheint, trägt er eine blecherne Maske in der gleichen Ausführung wie die Damen auf dem aktuellen CD-Cover.

Lustigerweise ist der Ausschnitt für den Unterkiefer nicht ganz so breit wie er für das Mikro nötig wäre. Somit kommt es vor, dass sich das Mikrofon etwas verklemmt und Fernando leichte Mühe hat, es wieder aus der Maske zu befreien.

Schon beim zweiten Lied ist aber Schluss mit der metallenen Kopfbedeckung. Zum Schluss des ersten Songs reißt der Frontmann sich die blinkende Gesichtsbedeckung vom Kopf und begrüßt das Publikum mit einem lauten Schrei. Dieses wirkt in dem Moment etwas verdutzt und bevor die meisten ebenfalls mit einem Schrei antworten können, zocken Moonspell auch schon weiter.

Nun spielen sich die Portugiesen durch ihre Bandgeschichte und holen so manches Kleinod wieder hervor. „An Erotic Alchemy“ darf dabei natürlich nicht fehlen und die Band spielt den Song mit soviel Sexappeal, dass mit Sicherheit das eine oder andere Höschen einen dringenden Wechsel bräuchte. Doch nicht nur für die weiblichen Fans bietet die Düster-Metal-Combo etwas auf die Ohren. „Em Nome Do Medo“ dürfte mit seinen harten Riffs wohl eher wieder die Männer ansprechen. Sehr deutlich wird mit diesem Stück auch die härtere Gangart, die die Jungs mit dem neuen Album „Alpha Noir“ wieder eingeschlagen haben.

Insgesamt liefern Moonspell einen beeindruckenden Auftritt ab, der nicht nur durch das Charisma der Musiker, sondern vor allem auch durch die musikalische Darbietung voll überzeugen kann.

Setlist:

  • 1. Axis Mundi
  • 2. Lickanthrope
  • 3. Alpha Noir
  • 4. Wolfshade (A Werewolf Masquerade)
  • 5. An Erotic Alchemy
  • 6. Em Nome Do Medo
  • 7. Opium
  • 8. Trebarana
  • 9. Alma Mater
  • 10. Full Moon Madness
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