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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

Five Minute Fall

Five Minute Fall sind auch eine Gruppe, die sich nur sehr schwer in eine Schublade stecken lässt. Mit ihrer Mischung aus verschiedensten Metal- und Punkstilen konnte die Combo schon oft für Aufsehen sorgen. Das ändert sich auch heute nicht wirklich. Als das Intro „Close To Collapse“ anläuft, blicken zwar viele noch sehr ungläubig drein, doch schon als die ersten Klänge von „A.D.C.T.“ ertönen, lockert sich die Atmosphäre und die Zuhörer bewegen sich dichter auf die Bühne zu.

Live kommt der punkige Anstrich der Songs recht gut zur Geltung, was den Liedern einen rohen und verwahrlosten, ja dreckigen Touch verleiht und wodurch  die Stücke noch giftiger wirken. Five Minute Fall schleifen ihre Musik nicht zu Tode, sondern stellen ihre Kanten und Ecken aus. Der Zuhörer soll dann damit klarkommen oder eben nicht. Einem Großteil der Hörer gefällt die expressionistische Liedgestaltung der Salzburger sehr gut. Trotz frischer Ideen kann man in den Stücken immer noch die Wurzeln sehr gut ausgeprägt erkennen.

Beeindruckenden Applaus erntet die Band auch für ihre Songs „Let’s Face The Fact“ und „With Our Hearts In Hands“. Die treibenden Beats und der emotionale Gesang von Sänger Jürgen erweisen sich als Garant für ein Gänsehautfeeling bei einem jeden Lied – hier können sich allerlei Core-Shouter noch eine gehörige Scheibe abschneiden.

Dabei wirkt die Band gar nicht angestrengt, alles scheint wie von selbst zu laufen. Der Frontmann scheint wohl ein paar Privatfans dabei zu haben, denn immer wieder wird sein Name gerufen.

Im konkreten Fall ist es sehr schade, dass die Spielzeit nicht länger ist, denn mit jeder Minute die verstreicht, steigt die Stimmung und als sie gerade richtig am Kochen ist, muss die Band leider aufhören. Das ist sehr schade, da wäre sicherlich noch einiges gegangen.

Setlist:

  • 1. A.D.C.T.
  • 2. Matter Over Mind
  • 3. Love Is Dead
  • 4. Let` s Face The Fact
  • 5. Shipwreck
  • 6. With Our Hearts In Hands
  • 7. Shredded To The Base
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