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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

U.G.F.

Die Jungs von U.G.F., auch bekannt als Underground Groove Front, haben sich einen ganz eigenen Musikstil zusammengezimmert. Wenn man will, kann man aus den Noten der Band alles und nichts heraushören. Eines kann man aber bei keinem Stück der Band überhören, und das ist die groovelastige Rhythmik der Lieder. Ein Hauptaugenmerk wird beim Songwriting darauf gelegt, dass die Stücke von unten schön schieben. Ansonsten wird alles verwendet, was gerade zweckdienlich ist.

Die Band hat trotz recht früher Stunde schon eine ganze Menge Fans vor die Bühne gelockt. Schon gleich zu Beginn des Auftritts feuert die Gruppe aus allen Rohren – U.G.F. haben nicht vor, Gefangene zu machen. Frontkämpfer Armin agiert wie auf Speed und scheint die Bühne in den Boden stampfen zu wollen. Doch auch die Kössler-Brüder an Gitarre und Bass sowie Lukas an der zweiten Gitarre und Martin an den Drums schenken sich nichts. Jeder Zentimeter der Bühne wird ausgenutzt, um den Bewegungsdrang zu befriedigen.

Die Liederauswahl zeugt ebenfalls davon, dass U.G.F. es ernst meinen. „Betonkrieg“ zum Beispiel lebt vom extrem aggressiven Drumming, den bleischweren Riffs und den zutiefst gutturalen Vocals. Aus dieser Kombination ergibt sich ein typischer, walzender U.G.F.-Song, der in der Mitte zum Thrash-Metal-Knaller mutiert. Diese Wandlungsfähigkeit macht die Gruppe besonders.

Wenn man dann ein Konzert mit einem Brecher wie „Social Behaviour“ beendet, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

Setlist:

  • 1. Built To Resist
  • 2. A Lost Cause
  • 3. Betonkrieg
  • 4. Homebound
  • 5. Same Shit Different Ways
  • 6. Social Behavior
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