Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

In Extremo

Auf der Hauptbühne ist es nun Zeit für den finalen Akt des zweiten Festivaltages. Nachdem am Vortag ja beide Headliner ausgefallen sind, freuen sich jetzt um so mehr Fans auf die Show von In Extremo. Den ganzen Tag über haben Pyrotechniker immer wieder an der Flammenwerferanlage, die im Bühnengraben steht, gebastelt. Schon beim ersten Song stellt diese eindrucksvoll unter Beweis, was sie kann. Im 75-Grad-Winkel schießen Feuerfontänen ca. sechs Meter in den Himmel. Irgendetwas scheint mit der gasbetriebenen Feueranlage nicht in Ordnung zu sein, denn nach und nach wird eine Flamme immer kleiner, bis am Schluss nur noch grauer Rauch aus dem Rohr kommt, aus dem eigentlich eine riesige Flamme schlagen sollte.

Beim Konzert geht es weiter mit „Frei zu sein“. Der sehnsüchtige Titel trifft den Nerv der Fans wie gewohnt und sorgt für eine euphorische Stimmung, die sich nach dem Song in lautem Jubel entlädt.

Nun erklärt Sänger Michael, dass die Band heute zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder auf der Bühne steht. Die Abstinenz scheint der Gruppe gut getan zu haben, selten hat man In Extremo so ausgeruht und fit gesehen wie heute Abend. Die ausgelassene Stimmung auf der Bühne überträgt sich immer mehr auf die Zuhörer und diese feiern schon jetzt beim zweiten Lied wirklich ausgelassen und fröhlich. Der Vorplatz des Mamlinger Schlosses entwickelt sich langsam immer mehr zu einer schlammigen Tanzfläche, auf der alle irgendwie Freunde sind. Zumindest der Jubel nach jedem Lied lässt dieses vermuten.

Das Konzert geht weiter mit „Vollmond“. Der Titel, der seit langem zu einem der großen Klassiker von In Extremo gehört, wird schon vorab aus tausend Kehlen mitgesungen. Auch während des Liedes werden die Zuhörer nicht leiser.

Nun ist die Meute so weit, dass sie in sich zusammenschmilzt und die folgenden Lieder vergehen fast wie im Traum: „Herr Mannelig“, „Unsichtbar“, Viva La Vida“ und natürlich auch „Küss mich“, „Nymphenzeit“ und der Klassiker schlechthin, der „Spielmannsfluch“, lassen die Zeit wie im Fluge vergehen. Schneller als einem jeden Fan recht sein kann, geht das Konzert nun auch schon wieder zu Ende – die Zeit ist einfach so vergangen.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass In Extremo völlig zu Recht immer noch eine der allerbesten Mittelaltermetalbands überhaupt sind. Es macht auch nicht den Eindruck, als würde sich das ändern.

Setlist:

  • 1. Sterneneisen
  • 2. Frei zu sein
  • 3. Zigeunerskat
  • 4. Vollmond
  • 5. Herr Mannelig
  • 6. Sängerkrieg
  • 7. Flaschenpost
  • 8. Unsichtbar
  • 9. Liam
  • 10. Zauberspruch No. VII
  • 11. Viva la Vida
  • 12. Siehst Du das Licht
  • 13. Nymphenzeit
  • 14. Küss mich
  • 15. Rasend Herz
  • 16. Erdbeermund
  • 17. Spielmannsfluch
Seite
comments powered by Disqus

Auch die unsägliche Informationspolitik kann einem den Spaß nicht verderben

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“