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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

W.A.S.P.

Mit W.A.S.P. beginnen nun für den Freitag endgültig die Headlinershows. Die Band, die seit den Achtziger Jahren einen Kultstatus inne hat, wartet mit einer relativ monotonen Bühnendeko auf. Das Backdrop wiederholt sich links und rechts in zwei Aufstellern, die die Backline verbergen. Ansonsten gibt es auf der Bühne auch so nichts, was auf irgendwelche spektakulären Aktionen hinweisen würde. Nirgends spitzen irgendwelche Gasschläuche oder ähnliches hervor. Also keine Andeutung einer Pyroshow.

So kommt es dann leider auch. Der Auftritt von Blackie Lawless und seinen Mannen ist recht bündig zu erzählen. W.A.S.P. haben zwar ein schönes Set mitgebracht, das den Glanz vergangener Tage durchaus widerspiegeln könnte, aber die recht lustlose Darbietung auf der Bühne wird den W.A.S.P. in ihrer Hochzeit in keinster Weise gerecht. Die Gruppe bemüht sich schon um Kontakt mit den Zuhörern und in den ersten zwanzig Reihen ist die Stimmung auch sehr gut, ein paar Reihen hinter dem FOH-Turm ebbt die Begeisterung aber recht schnell ab.  

Das ändert sich aber recht schnell. Die Stimmung wird innerhalb des dritten Liedes auf einmal schlagartig besser. „L.O.V.E. Machine“ scheint eine Art Initialzündung auszulösen. Nun, da einmal die Stimmung hochgefahren ist, kann sie auch nichts mehr bremsen. So spielen sich W.A.S.P. recht unspektakulär durch die weiteren Lieder, ohne einen richtigen Höhepunkt zu setzen. Zumindest wenn man von dem Medley in der Mitte des Sets einmal absieht.

Interessant, aber leider etwas zu ereignislos. So könnte man das Konzert zusammenfassen.

Setlist:

  • 1. On Your Knees
  • 2. The Real Me
  • 3. L.O.V.E. Machine
  • 4. Crazy
  • 5. Wild Child
  • 6. Hellion/I Don’t Need No Doctor/Scream Until You Like It
  • 7. Babylon’s Burning
  • 8. The Idol
  • 9. I Wanna Be Somebody
  • 10. Blind In Texas
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