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Metalfest Austria 2012

Irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem einfach alles egal ist

Ensiferum

Vom Melodic Death Metal wechselt man auf der Main Stage direkt weiter zum Viking Metal und gleichzeitig geht es von Schweden nach Finnland. Ensiferum sind angetreten und schwingen die Schwerter und Schilde in altgewohnter Manier. Bei inzwischen wirklich gutem Wetter stehen die vier Musiker und die Musikerin auf der Bühne und reißen ein Powerset herunter, das sich vor nichts zu verstecken braucht. Auf der Setlist stehen alle relevanten Lieder der Gruppe. Eine Ausnahme gibt es allerdings – „Victory Song“ sucht man vergeblich. Höchstwahrscheinlich hat sich die Gruppe an der überlangen Nummer einfach tot gespielt.

Im Austausch gibt es aber jede Menge anderer richtig fetziger Nummern, die genauso abräumen können. Zu nennen wäre da natürlich zu allererst der Evergreen „Token Of Time“, der vom 2001 erschienenen Album „Ensiferum“ stammt. Damit aber längst nicht genug: „Ahti“, „One More Magic Potion“, „The New Dawn“ oder inzwischen auch „Twilight Tavern“ sind Nummern, die man sich aus keinem Set der Finnen wegdenken möchte.  

Auf der Bühne geht es recht familiär zu. Ensiferum wirken sehr harmonisch und agieren auch sehr vertraut, was man als Zuhörer ja immer gerne beobachtet. Sänger Petri präsentiert sich außerdem sehr stimmgewaltig.

Fünfzig Minuten Spielzeit sind für eine Band mit so vielen guten Liedern leider etwas kurz und so kommt das Konzertende für viele Fans etwas überraschend woraufhin gleich „Zugabe“-Rufe laut werden. Die Uhr ist allerdings unbestechlich und dreht sich nicht rückwärts, weswegen Ensiferum die Bühne für den nächsten Act freigeben müssen.

Setlist:

  • 1. By The Dividing Stream
  • 2. Token Of Time
  • 3. Tale Of Revenge
  • 4. Ahti
  • 5. One More Magic Potion
  • 6. Twilight Tavern
  • 7. Burning Leaves
  • 8. From Afar
  • 9. Lai Lai Hei
  • 10. The New Dawn
  • 11. Iron
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