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Metalfest Austria 2011

Die Schlammschlacht mit der geilsten Atmosphäre des Jahres

Kataklysm

Auf der Mainstage kündigt sich mit Kataklysm ein brutaler Gangartwechsel an. Von der eher abwechslungsreichen und melodischen Art von Amorphis geht es nun schnurstracks Richtung Brutalo-Death-Metal. Die Kanadier sind immer noch eines der heißesten Eisen, wenn es um heftigen Death Metal geht. Und so dürfte es der Gruppe wohl kaum schwer gefallen sein, aus der großen Menge geiler Songs eine attraktive Setlist zusammenzustellen. Kataklysm prügeln sich durch dreizehn Songs, die es allesamt in sich haben. Den Anfang macht „A Soulless God“ vom aktuellem Album „Heaven’s Venom“. Recht viel perfekter kann man ein Death-Metal-Konzert kaum starten. Der Titelsong vom 2004er Album „Serenity In Fire“ wird gleich nachgeschoben. Die Kanadier scheinen bei bester Laune zu sein. Frontmann Maurizio spricht recht viel mit dem Publikum und versucht sich sogar an ein paar Worten auf Deutsch. Die Band kann durch ihren massiven Sound, der im allgemeinen lauter ist als 2010, und ihre brutalen Riffs überzeugen. Der Northern Hyperblast schlägt also ein wie eine Bombe. So ist es auch kein Wunder, dass vor der Bühne die Hölle losbricht. Es wird gebangt, gemosht und gepogt was das Zeug hält. Auch der wiedereinsetzende (so richtig weg war er eigentlich nie) Regen kann daran nichts ändern. Kataklysm spielen sich von einem Höhepunkt zum nächsten. Songs wie der Knaller „Push The Venom“ untermalen das Szenario, das sich den Zuschauern weiter hinten bietet, perfekt. Dass die Band es immer noch voll drauf hat, beweisen Songs wie „Ambassador Of Pain“, die den Titel Hyperblast völlig verdient tragen. Die Gruppe spielt richtig sauber, und dadurch knallen die Songs gleich noch einmal mehr. „As I Slither“, Crippled And Broken“ oder auch der letzte Song „Like Angels Weeping“, alle Songs klingen nach Inferno und verbrannter Erde. Und das bei um die zehn Grad und Regen. Als die Band die Bühne für Sabaton frei macht, die entgegen anderer Ankündigung nun doch spielen, dürften viele der Fans für ihre nächste Genickstarre gesorgt haben. 

Setlist:

  • A Soulless God
  • Serenity In Fire
  • The Ambassador Of Pain
  • Push The Venom
  • Manipulator Of Souls
  • Prevail
  • Years Of Enlightment
  • In Shadows And Dust
  • As I Slither
  • At The Edge Of The World
  • Crippled And Broken
  • To Reign Again
  • Like Angels Weeping
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