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Metal Orgy 2012

Braunau erweist sich als ultimative Partystadt

Feinsten Thrash gibt es von Dust Bolt

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Dust Bolt

Die Recken von Dust Bolt sind ebenfalls unentwegt unterwegs und ihr Weg führt sie auch nach Braunau. Von einem Thrash-Metal-Tip darf man bei der Band ja nun wirklich nicht mehr sprechen die Combo kann schon einige Erfolge vorweisen und nun ist die Band auch mit einem neuen Album am Start.

Die Gruppe wird sehnsüchtig erwartet. Vor der Bühne tummeln sich schon jede Menge Anhänger und warten geduldig auf Lenny und Co. Ein bisschen Geduld ist auch nötig, denn die relativ kleinen Verzüge der vorangegangenen Gruppen addieren sich und heraus kommt inzwischen eine Verzögerung von knapp zwanzig Minuten.

Als es aber los geht, merkt man sofort, wer hier auf der Bühne steht. Die Bajuwaren-Keuler machen ihrem Ruf ganze Ehre und donnern mit „Into Madness“ gleich ein volles Stahlgewitter in die Halle. Von dem Getöse aufgerüttelt, versammelt sich ein Großteil der auf dem Gelände befindlichen Metalfans im Veranstaltungszentrum, um gutem, handgemachtem Thrash Metal zu frönen.

Den Rest kann man sich nun ja eigentlich denken. Wie eine Gattersäge auf Wildertour malmen Dust Bolt mir nichts, dir nichts einfach alles nieder. Dabei erweisen sich die Stücke von der neuen Scheibe zwar durchaus als perfekter komponiert und technisch ausgefeilter, aber die „alten“ Kracher haben auch keinen Funken ihrer Magie verloren. Als brutale Mörder stellen sich vor allem „Opulence Contaminated“, „March Thru Pain“ und „Violent Demolition“ heraus.

Witzigerweise ist das Drumpodest der Wucht von Drummer Nico nicht gewachsen. Ständig rutscht ihm die Bassdrum nach vorne weg. Aus unbekannten Gründen liegt unter der Schießbude kein Teppich, was sich nun rächt. Zuerst startet ein eher verzweifelter Versuch, die große Trommel mit Klebeband zu fixieren. Kurz darauf erscheint einer der Techniker auf der Bühne und blockiert das Schlagzeug kurzerhand mit einer Monitorbox. Damit ist der Fluch gebannt.

Von nun an rollt es auch wieder und als Dust Bolt mit „Deviance“ ihren Gig abschließen, dürften sie wieder einige Anhänger mehr gewonnen haben.

Setlist:

  • 1. Into Madness
  • 2. Opulence Contaminated
  • 3. Pleasure On Illusion
  • 4. March Thru Pain
  • 5. Children Of Violence
  • 6. Shattered By Reality
  • 7. Violent Demolition
  • 8. Deviance
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