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Metal Invasion VII

Grandiose Bands sorgen für ein volles Haus

Kreator treiben die letzten Kraftreserven aus der Meute

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Kreator

Finale! Sozusagen zumindest. Kreator machen das Fass jetzt zu. Die Bühne wurde noch einmal leicht modifiziert. Na ja, die Bühne eigentlich nicht, aber ein paar mehr Scheinwerfer zieren jetzt das Erscheinungsbild der Selben. So riesige kopfbewegte Lichter wie HSB fahren Kreator zwar nicht auf, dafür gibt es mehr Quantität.

Der Titelsong vom immer noch aktuellen Longplayer macht den Opener. „Phantom Antichrist“ zieht die Musikfreaks und eingeschworenen Kreator-Fans wieder in die Messehalle.

Mit voller Power geht es nun durch eine Mischung aus neuen Liedern und Bandklassikern wie „Pleasure To Kill“.

Für viel Geplappere bleibt nicht Zeit. Kreator ziehen ihr Programm ziemlich konsequent durch und setzen auf Musik statt vieler Worte.

Die Fans danken dieses Gebaren. Trotz deutlicher Ermüdungserscheinungen kämpfen sich die allermeisten mit großer Begeisterung durch einen aufregenden Auftritt der Ruhrpott-Thrasher.

Highlights der Vorstellung sind natürlich die Überhits von Kreator. Sie sind alle mit im Set. „Phobia“ wird zum Abräumer, genauso wie „Violent Revolution“oder „People Of The Lie“. „Enemy Of God“ bekommt ebenso richtig geile Resonanzen.

Die Band liefert einen typischen Auftritt ab: energiegeladen, voller Power und mit viel Ehrgeiz werden die Songs präsentiert und es kommt an keinem Zeitpunkt auch nur der Hauch von Langeweile auf.

So kann man ein Festival würdevoll zu Grabe tragen.

Setlist:

  • Phantom Antichrist
  • From Flood Into Fire
  • Warcurse
  • Coma Of Souls / Endless Pain
  • Pleasure To Kill
  • Hordes Of Chaos (A Necrologue For The Elite)
  • Death To The World
  • Riot Of Violence
  • Enemy Of God
  • Phobia
  • The Patriarch
  • Violent Revolution
  • United In Hate
  • People Of The Lie
  • Civilization Collapse
  • Flag of Hate / Tormentor

Ist es nun das Ende? Einige Wochen vor der Veranstaltung wurde bekannt gegeben, dass die Nummer sieben auch das letzte Festival mit dem Namen Metal Invasion sein wird. Diese Aussage wurde auf der Veranstaltung weder bestätigt, noch dementiert.

Tatsache ist, dass die Metal Invasion inzwischen in Straubing angekommen ist und die Bevölkerung inzwischen deutlich weniger Abneigung gegen die Veranstaltung zeigt. Das mag vielleicht auch an dem schönen Einnahmeplus liegen, das die Metaller den örtlichen Hotels und Geschäften in der Nebensaison liefern. Noch dazu ist das Event inzwischen das einzige Festival in Bayern, welches mit Besucherzahlen über 2000 angegeben wird (Das Ragnarök Festival könnte noch so ähnliche Besucherzahlen haben, ist aber am komplett anderen Ende des Freistaats). Nachdem es das Metalfest Österreich und die Walpurgis Metal Days nicht mehr gibt und die Zukunft von Rock In Concert nach der kürzlichen Absage des Christmas Metal Festivals auch eher sehr fragwürdig ist, kann man nur hoffen, dass es nicht das letzte Mal war, dass die Messehalle in Straubing unter tosendem Lärm erzitterte.

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