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Metal Invasion VII

Grandiose Bands sorgen für ein volles Haus

Heaven Shall Burn reizen das Stimmungsbarometer

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Heaven Shall Burn

Wir sind bei den beiden letzten großen Bands des Festivals angekommen und da gibt es mit Kreator noch mal Thrash der allerfeinsten Sorte. Zuvor präsentieren Heaven Shall Burn Metalcore in Vollendung.

Die Bühne hat sich verändert. Vier große, nein riesige, Moving Heads wurden neben dem Drumset platziert. Sie sehen ein bisschen aus wie viel zu groß geratene Ambilights. Vorne an der Bühnenkante stehen schon den ganzen Tag die Batterien für vier Jetstreams, die nun auch ihren Einsatz haben.

Ansonsten geben sich Heaven Shall Burn eher puristisch. Es gibt keinerlei große Bühnenaufbauten oder sonstigen Schnickschnack. Dafür gibt es Musik, und zwar volle Breitseite.

Das Intro ist ein Pianostück, das eher melancholisch und träge daherkommt. Von diesem Schein braucht man sich aber keineswegs trügen lassen. Fast unvermittelt starten die fünf Musiker mit der ersten Auskopplung zum aktuellen Album „Veto“. „Hunters Will Be Hunted“ (der Titel und das zugehörige Video haben schon für gehörig kontroverse Diskussionen gesorgt) wird losgebrüllt und das Stimmungsbarometer schlägt massiv aus. Schon beim ersten Song kommen die ersten Crowdsurfer nach vorne in den Bühnengraben und die Sicherheitskräfte, die stark verstärkt wurden, bekommen Arbeit.

Als wollten die Musiker den Auftritt schon gleich in trockenen Tüchern wissen kommt als zweiter Song schon gleich „Counterweight“ aus dem Jahre 2006 zum Zuge. Tatsächlich kann man so die Stimmung noch etwas in die Höhe schrauben.

Eine ganze Zeit lang pendelt sich der Gig nun in einem hohen Niveau ein. Marcus Bischoff heizt der Meute während der Ansagen immer wieder erfolgreich gehörig ein und drückt die Laune der Anhänger immer weiter nach oben.

Ziemlich in der Mitte der Setlist befindet sich „Voice Of The Voiceless“, ein weiterer Garant für ausflippende Fans. Die Band hat eine schöne Mixtur aus neuen und älteren Songs zusammengestellt und als sich das Ende mit „Return To Sanity“ nicht mehr hinauszögern lässt geben die Musiker sowie die Fans noch einmal richtig Stoff. Es wird gebangt, getanzt, es kommen Crowdsurfer nach vorne und die Lichtanlage wird bis an ihre Grenzen strapaziert.

Tosenden Beifall ernten die fünf nach ihrer Darbietung auch noch. So muss das sein.

Setlist:

  • Hunters Will Be Hunted
  • Counterweight
  • Land Of The Upright Ones
  • Profane Believers
  • Trespassing The Shores Of Your World
  • Awoken
  • Endzeit
  • Combat
  • Voice Of The Voiceless
  • Whatever It May Take
  • To Inherit The Guilt
  • Die Stürme rufen Dich
  • Godiva
  • Behind A Wall Of Silence
  • The Disease
  • Return To Sanity
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