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Metal Invasion VII

Grandiose Bands sorgen für ein volles Haus

Der Auftritt der Finnen wird laut umjubelt

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Children Of Bodom

Der unangefochtene Headliner des ersten Abends sind sicherlich die Finnen Children Of Bodom. Gespannt warten die Besucher auf den Beginn des Auftritts in der nun ganz schön dampfenden Messehalle. Dass der Nebel von Immortal immer noch etwas verloren in der Halle herumwabbert, ist sowieso klar. Dadurch wirkt die ganze Situation fast schon ein wenig mystisch.

Die Bühne hat sich verändert. Neben dem Drumriser wurde ein zweites Podest aufgefahren, auf dem nun das Keyboard seinen Platz findet und anstelle eines Backdrops zieren sechs LED-Displays die Bühnenrückseite.

In gespenstisches Blau ist die Stage getaucht, als das Intro anläuft und Children Of Bodom auf der Bildfläche erscheinen. Lauter Jubel aus dem Publikum begleitet den Aufmarsch der fünf Finnen.

Ohne großes Tamtam geht es auch schon los. „Transference“ vom aktuellen Album „Halo Of Blood“ bildet den Einstieg in eine gut 90-minütige Vorstellung.

Gleich danach gibt es eine bunte Mischung aus alten Klassikern und neuen Titeln der finnischen Exportschlager. Dazu gibt es eine wahrhaft furiose Lichtshow und immer wieder Einblendungen auf den LED-Schirmen im Hintergrund.

Axtschwinger Alexi posiert in alter Manier wie wild auf der Bühne herum und Henkka sowie Roope bangen sich immer wieder die Birne wund. Das gleiche gilt auch für Keyboarder Janne.

Stimmlich ist Alexi gut drauf. Er schreit die Songs mit vollem Elan ins Mikro und vor allem die alten Bandkracher wie „Sixpounder“ oder das zeitlose „Everytime I Die“ wirken wie frisch aufpoliert und jugendlich. Dass das zweitgenannte Lied schon über zehn Jahre auf dem Buckel hat, merkt man so überhaupt nicht.

Die Band wirkt routiniert und eingespielt. Besonders viel Bock auf den Gig scheinen sie aber nicht zu haben. Wie am Fließband werden die Nummern gezockt, viel Ansprache ans Publikum gibt es nicht.

Die Feierlaune wird dadurch nicht vermiest. Lautstark werden einige Refrains mitgebrüllt und vor allem die vorderen Reihen der Zuhörer lassen die Matten ausgiebig kreisen.

Das Finale kommt mit „In Your Face“ und nach der Show sind viele der Fans noch eine ganze Zeit lang wie paralysiert und schwadronieren über die Show. Es gibt allerdings auch ein paar kritische Stimmen, die den Auftritt für etwas zu flach geraten halten.

Setlist:

  • Transference
  • Silent
  • Sixpounder
  • Halo Of Blood
  • Scream For Silence
  • Kissing The Shadows
  • Lake Bodom
  • Hate Crew Deathroll
  • Dead Man’s Hand On You
  • Are You Dead Yet?
  • Blooddrunk
  • Everytime I Die
  • Towards Dead End
  • Downfall
  • In Your Face
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