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Metal Invasion VI

In Straubing wird wieder friedlich und fröhlich gefeiert

Soen taten sich etwas schwer mit ihrer anspruchsvollen Musik

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Soen

Die schwedisch–amerikanische Band Soen bietet eine Besonderheit: Ihre Mitglieder sind allesamt Musiker, die in weltbekannten Formationen spielten oder noch spielen. Da gibt es Ex-Mitglieder von Death und Testament (Steve DiGiorgio), einen früheren Opeth-Drummer (Martin Lopez), Willowtree-Sänger Joel Ekelöf und den Gitarristen Kim Platbarzdis. Gemeinsam hat sich die Truppe dem progressiven (Death)-Metal zugewendet.

Mit ihrem All-Star-Status kann die Band zu Beginn nicht wirklich punkten. Nur wenig mehr Besucher als zuvor versammeln sich in der Halle, um den sphärischen Klängen der Combo zu lauschen. Nach dem rockigen Liedgut von Amoral wirkt der Auftritt wie eine Vollbremsung. Musikalisch ist das Dargebotene absolut hochwertiges Liedgut, das von technischen Raffinessen nur so strotzt. Trotzdem kann die Gruppe nicht wirklich mehr Zuhörer in die Halle fesseln. Allerdings wird der Applaus schon bei den ersten Stücken deutlich enthusiastischer.

Viel zu sehen gibt es auf der Bühne nicht, Bewegung findet nur wenig statt. Die Musiker konzentrieren sich auf ihre Hauptaufgabe, welche sie wirklich mit Bravour erfüllen. Die Musik ist tiefgreifend, vielsagend und sehr episch. Die dafür empfänglichen Zuhörer sind sehr begeistert und honorieren jeden Titel mit lautem Applaus. Viele Lieder mit Überlänge kann man allerdings nicht in ein Set von 30 Minuten packen und doch wird die Gruppe als erste auch nach dem Verlassen der Bühne noch richtig abgefeiert.

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