Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Metal Invasion VI

In Straubing wird wieder friedlich und fröhlich gefeiert

Dark Tranquillity reißen eine fette Party

Zum Thema

Dark Tranquillity

Eine Band der ersten Welle Melo-Death aus Schweden gibt es mit Dark Tranquillity. Der Werdegang der Combo ist zumindest zu Beginn mit den nachher so erfolgreichen In Flames eng verknüpft. Zwischenzeitlich konnten Dark Tranquillity nicht wirklich mit ihren Brüdern aus Göteburg konkurrieren, aber seit den letzten Alben zieht der Hype um die Schweden deutlich an. Das mag vielleicht auch am vermehrten Touren der Band liegen.

In Straubing wird die Combo schon sehnsüchtig erwartet. Wie schon nachmittags bei der Signingsession klar wurde, hat die Gruppe viele Fans vor Ort und diese wollen nun endlich ihre Heroen sehen.

Den Einstieg machen die Schweden mit „Terminus“ vom Album „Fiction“ und die mitreißende Melodie verfehlt ihre Wirkung nicht. Fast sofort starten die ersten Headbanger und die Menge gerät in Bewegung. Auch Mikael ist schwer unterwegs und nutzt damit jeden möglichen und auch unmöglichen Zentimeter Bühnenfläche aus. Unmöglich deshalb, weil er so unglücklich zwischen zwei Subwooferboxen steigt, dass er sich gleich mal auf die gleiche Höhe wie die Zuschauer befördert. Mit beachtlicher Geschwindigkeit kann er sich aber aus dieser beklemmenden Lage befreien und hüpft schon bald wieder wie ein junges Reh über die Bühne. Die Subwooferboxen meidet er allerdings nun für ein paar Songs.

Musikalisch lässt die Gruppe keinerlei Wünsche offen. Dark Tranquillity musizieren wie immer auf hohem Niveau und auch bei den Schweden kann (wie bei den allermeisten anderen Bands auch) der geile Sound einen guten Teil zum gelungenen Auftritt beitragen.

Die Stimmung verändert sich über den ganzen Auftritt nur unwesentlich. Sie ist kontinuierlich gut. Beim letzten Song „The Fatalist“ können Dark Tranquillity allerdings noch einmal alle Reserven der Fans mobilisieren und die Party startet noch einmal richtig durch. Mit dem Satz „You Walk On Ground That Screams for Murder“ endet der Gig der Schweden und zurück bleibt eine begeisterte Menge, die sich bestimmt auch noch ein paar Songs mehr angehört hätte.

Setlist:

  • 1. Terminus (Where Death Is Most Alive)
  • 2. The Wonders At Your Feet
  • 3. The Treason Wall
  • 4. The Mundane And The Magic
  • 5. Mono
  • 6. Particle
  • 7. Zero Distance
  • 8. Dream Oblivion
  • 9. Misery's Crown
  • 10. ThereIn
  • 11. Final
  • 12. The Fatalist
Seite
comments powered by Disqus