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Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

Mortal Infinity eröffneten den Samstag

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Mortal Infinity

Nach einem furiosen Finale des Festivalfreitags mit Amon Amarth sind die Bayern von Mortal Infinity in der unglücklichen Situation, am Samstag die Meute wieder wachzuspielen. Das gelingt nur sehr bedingt, was nicht an der Spielkunst der Band liegt, sondern am Fehlen der Zuhörer. Morgens um elf ist das aber nach der vergangenen Nacht kein Wunder. So circa dreihundert Musikbegeisterte haben sich aber tatsächlich schon eingefunden und wanken noch etwas verlassen in der großen Halle umher. Währenddessen machen sich die fünf Musiker der Band bereit, die Bühne zu stürmen. In deren Line-Up hat sich etwas geändert. Der frühere Basser wurde zum Schlagzeuger befördert und am Tieftöner befindet sich ein neuer Mann. Daniel Hofer ist nun verantwortlich für die tiefen Schwingungen bei den Bayern. Mit mächtig Dampf, aber leider einem beschissenen Bühnensound starten die Thrasher ihr Set. „Condemned Rising“ heißt der erste Song, der direkt nach dem Intro eingeleitet wird. Mortal Infinity sind für ihre kraftvollen Songs bekannt, und heute werden sie diesem Ruf wieder gerecht. Die Freude der Zuhörer wird kaum davon beeinträchtigt, dass die Band sich auf der Bühne kaum hört. Unter diesen Umständen feuern die Mannen um Fronter Marc ganz schön aus vollen Rohren.

Insgesamt präsentiert die Combo fünf Songs, die es alle in sich haben und mehr Energie abgeben, als viele um die Uhrzeit erwartet hätten. Witzig ist vor allem die Menschen zu beobachten, die eigentlich nur auf dem Durchmarsch zum Bierstand oder von diesem wieder weg sind und doch zumindest kurz stehen bleiben, um sich die Band anzusehen.

Die Band liefert einen guten Gig, daran besteht kein Zweifel. Ein paar mehr Zuhörer wären aber schön gewesen.

Setlist

  • 1. Condemned Rising
    2. Slay Those Who Persecute
    3. Wake Of Devastation
    4. At Dawn Of Death
    5. Retribution
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