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Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

As I Lay Dying präsentierten Metalcore aus Amerika

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As I Lay Dying

Metalcore aus Amerika, dafür stehen die fünf Herren von As I Lay Dying. Die Gruppe um Frontmann Tim ist ebenfalls mit Amon Amarth auf Tour und beehrt somit auch das Metal Invasion Festival. Eine neue CD gibt es hier noch nicht, aber bald. Am 8. November erscheint die neue Mittellangrille namens „Decas“. Die Songs werden aber noch unter Verschluss gehalten. Heute gibt es von der Scheibe nichts zu hören.

Schon während die Mannen die Bühne betreten, bricht unten auf dem Parkett Jubel aus. Das Quintett beginnt mit der Nummer „Within Destruction“. Der recht schnelle Song zeigt gleich, wo die Reise hingeht. Es wird heftig in der Messehalle. Die Musiker scheinen topfit und auf der Bühne geht auch sogleich der Punk ab. Unten vor dem Podest sind die Fans noch etwas zurückhaltender, das wird sich aber bald ändern. „The Sound Of Truth" wird im Anschluss durch die Halle geblasen und inzwischen lassen sich auch schon einige auf die Rhythmen der Band ein. Eine ganz kleine Gruppe bildet sogar schon einen Moshpit. Dieser kann allerdings noch kaum Aufmerksamkeit erregen, was den Teilnehmern des kleinen Tänzchens aber herzlich egal ist.

Weiter geht es mit „Upside Down Kingdom“ vom noch aktuellen Album „Powerless Rise“. Nach anfänglichen kleineren Soundstörungen können sich die Fans nun über einen echt achtbaren Klang freuen. Die Bassfrequenzen drücken mächtig im Magen. Doch nicht nur die Ohren freuen sich, auch für das Auge ist was geboten. Die Akteure zeigen mächtig viel Bewegung auf der Bühne.

Einen ihrer bekanntesten Songs präsentiert die Band dann mit „An Ocean Between Us“. Hier bricht dann das Chaos vor der Bühne auch das erste Mal richtig aus. Aus dem vorher zärtlichen Geschubse wird ein ernstzunehmender Circlepit. Auch der zweite Mann am Mikro, Basser Josh, beweist, dass er stimmlich gut aufgelegt ist. Die cleanen Gesangszeilen klingen sauber und durchdringend zugleich.

Kracher haben die Amis aber schon noch ein paar im Gepäck:  „Nothing Left“ geht zum Beispiel gut ab, da bewegt sich das Publikum auch mächtig. Die Band liefert einen hervorragenden Gig ab, leider haben As I Lay Dying auch einen Außenseiterstatus für diesen Abend. Als einzige Metalcoreband können sie zwar zahlreiche Fans vor die Bühne zerren, die meisten Nicht-Coreler lässt die Performance aber meist kalt. Zum Ende ihres Sets hat die Band aber die Reihen bis hinter das Mischpult gefüllt und jede Menge Fans glücklich gemacht.

Setlist:

  • 1. Within Destruction
  • 2. The Sound Of Truth
  • 3. Upside Down Kingdom
  • 4. Through Struggle
  • 5. An Ocean Between Us
  • 6. Anodyne Sea
  • 7. Condemned
  • 8. Nothing Left
  • 9. Confined
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