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Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

Die Überraschungsband des Tages: Septicflesh räumten zu früher Stunde schon ab

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Septicflesh

Die Griechen von Septicflesh sind auf Tour mit As I Lay Dying und Amon Amarth. Was auf den normalen Tourterminen eine etwas ungewohnte Mischung ist, das gibt auf dem Festival eine richtig schöne Bandbreite. Die Hellenen haben sich mit ihrem ganz eigenen Stilmix aus Death Metal und Gothic Metal über die Jahre eine breite Fanbase erspielt, was ihnen auch heute zugute kommen soll.

Mit „The Great Mass“ wurde dieses Jahr auch ein neues Album veröffentlicht, nunmehr das zweite seit der Wiedervereinigung. Das die Band nichts an ihrem Charme eingebüßt hat, ist großteils dem sicheren und authentischen Auftreten der Musiker zuzuschreiben.

Das Konzert beginnt genauso wie der aktuelle Rundling. „The Vampire From Nazareth“ leitet den Gig der Griechen ein und präsentiert sich als heftiger, starker und auch recht aggressiver Song. Die Doublebassattacken graben sich direkt in die Bauchhöhle und animieren dazu, den Kopf zu schütteln. Mit seinen vielen Tempiwechseln wirkt das Lied sehr interessant und ansprechend. Die abwechselnden heftigen und lieblichen Passagen schaffen eine herrliche Atmosphäre.

Ähnlich verhält es sich beim durchweg heftigeren Song „Communion“ vom gleichnamigen Titel. Der brutale Sound fegt wie ein Tornado durch die Halle. Als sich die Stimmung während des Mittelteils etwas entspannt, grinst Fronter Seth nur hämisch und freut sich, wenn der Metalhagel wieder voll einsetzt. Dem Publikum wird in Straubing das volle Brett geboten.  Recht viel zu sagen hat auf der Bühne allerdings niemand. Außer einer kurzen Begrüßung und ein paar Floskeln kommen dem Basser und Sänger nicht viele Worte über die Lippen. Ist aber auch egal, die Fans wollen akustisch verprügelt werden. Und das sollen sie bekommen, und zwar reichlich.

Mit „Pyramid God“ wird dann auch gleich der nächste Song vom aktuellen Longplayer ausgepackt.  Im Vergleich zum Vorgängerstück kann man dieses schon fast als episch bezeichnen. Der Mid-Tempo-Song mit der reißerischen Hookline kommt gut an, viele moshen oder klatschen mit.

Ahnlich verhält es sich bei den beiden letzten Nummern, „Persepolis“ und „Five-Pointed Star“. Die Fans sind begeistert und gehen freudig mit der Musik mit. Alle, die jetzt draußen vor der Halle stehen, haben definitiv etwas verpasst.

Setlist:

  • 1. The Vampire From Nazareth
  • 2. Communion
  • 3. The Great Mass
  • 4. Pyramid God
  • 5. Persepolis
  • 6. Five-Pointed Star
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