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Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

Einfach nur grandios waren Soilwork

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Soilwork

Die Schweden haben es drauf, zumindest wenn es um Melodic Death Metal geht. Soilwork sind in diesem Sektor eine ganz große Nummer. Und als ob sie das beweisen möchten zocken die Jungs als ersten Song auch gleich mal „Follow The Hollow“. Einfach so, locker aus dem Ärmel wird gleich einer der größten Hits der Gruppe serviert. Das Konzert kann ja heiter werden.

Das wird es auch. Sänger Bjørn ist bestens gelaunt und spricht die Fans auch immer wieder auf Deutsch an, was diesen natürlich Spaß macht. Um gleich klarzustellen, wohin die Reise heute geht, wird „The Crestfallen“ vom Album „Stabbing The Drama“ nachgelegt. Wenn man zu Beginn der Veranstaltung die Besucher nach den Bands gefragt hat, wegen welchen sie hier sind, dann ist der Name Soilwork nicht so oft gefallen. Jetzt sieht die Sache ganz anders aus. Gefesselt starren unzählige Augenpaare in Richtung Bühne und können sich der Magie der Gruppe nicht erwehren. Das liegt in erster Linie daran, dass die Schweden einen Hammergig abliefern, der keine Fragen offen lässt. Als Bjørn die Zuhörer auffordert einmal richtig zu schreine, und ihm das erste Ergebnis nicht gefällt, da wird er beim zweiten Versuch fast von der Bühne gebrüllt. Sichtlich zufrieden gehen die Musiker dann wieder an ihr Handwerk.

Mit zwei Songs vom 2010 erschienenen Album „The Panic Broadcast“ geht die Runde weiter. „Late For The Kill, Early For The Slaughter“ und „Night Comes Clean“ verfehlen ihre Wirkung nicht und die Menge tobt sich langsam warm.

Bei „Sadistic Lullabye“ ist es dann so weit. Der erste richtige Moshpit bricht los. Noch kanner sich nicht so richtig durchsetzen, doch im Laufe des recht flotten Songs etabliert sich die bewegte Masse vor der Bühne. Während des Soloparts kehrt zwar wieder Ruhe ein, doch als das Tempo wieder anzieht geht auch gleich wieder der Punk ab.

Einmal richtig in Gang gebracht rollt jetzt auch die Maschine namens Metal Invasion Festival. Es wird gemosht und getanzt, gesungen und getrunken. Jetzt, bei den Headlinern, ist auch ganz schön was los in der Halle. Darüber freuen sich Soilwork und scheinen noch ein Fünkchen Begeisterung oben drauf zu legen.

Richtig die Post ab geht ab „The Chainheart Machine“. Der Titelsong zum gleichnamigen Album kann die Zuhörer mit seinem einfangenden Refrain mitreißen. Ähnlich verhält es sich bei „As We Speak“. Hier ist ebenfalls der durchaus als episch zu bezeichnende Refrain der große Aufhänger. Einen letzten Aufbäumer erlebt der Auftritt mit „Stabbing The Drama“ bevor mit „Nerve“ das Konzert unter lautem Jubel beendet wird. Soilwork lieferten einen dieser Auftritte ab, über den bestimmt noch einiges gesprochen wurde.

Setlist:

  • 1. Follow The Hollow
  • 2. The Crestfallen
  • 3. Late For The Kill, Early For The Slaughter
  • 4. Night Comes Clean
  • 5. Like The Average Stalker
  • 6. Sadistic Lullabye
  • 7. Let This River Flow
  • 8. Two Lives
  • 9. Rejection Role
  • 10. The Chainheart Machine
  • 11. As We Speak
  • 12. Bastard Chain
  • 13. Stabbing The Drama
  • 14. Nerve
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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

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