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Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

Überzeugten mit neuem Sänger: Dark Funeral

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Dark Funeral

Eine kleine, oder besser gesagt gar nicht so kleine Premiere ist der Auftritt von Dark Funeral. Die Gruppe hat ein echt turbulentes Jahr hinter sich. Besonders prägnant war der Ausstieg von Frontmann Emperor Magus Caligula, der die Band lange begleitet hatte. Gespannt erwartet man den neuen Fronter Nachtgarm.

Als die Gruppe die Bühne betritt ist allerdings sofort klar, dass hier eine Einheit erscheint, und keine einzelnen Musiker. Dark Funeral haben seit langem nicht mehr so inspiriert gewirkt. Am meisten merkt man die Frischzellenkur vor allem Mastermind Lord Ahriman an, der wie neu geboren wirkt. Musikalisch haben die Black Metaller einen schönen Querschnitt aus all ihren Schaffensphasen im Gepäck.

Eröffnet wird das Set mit „Stigmata“ vom 2009 erschienenen Album „Angelus Exuro Pro Eternus“. Der schon recht anstrengend zu singende Song wird von Nachtgarm exzellent gemeistert, was gleich Lust auf mehr macht. Mehr liefert die Band auch sofort im Anhang. Mit „666 Voices Inside“ von „Attera Totus Sanctus“ wird gleich der nächste Knüller ausgepackt. Die Band wirkt sehr düster ohne zu überzogen zu sein. Das Licht ist sehr dämonisch, meist dunkel, oder dann auch sehr grell. Eine beunruhigende Mischung. Ein Manko gibt es allerdings: Die Beschallung ist extrem laut. Metalkonzerte sind immer laut. Die Band zuvor, also Ektomorf war laut und die Band Soilwork wird auch wieder laut werden. Allerdings wird keine Gruppe auf dem ganzen Festival die selbe Lautstärke fahren wie die Schweden. Nicht mal Bolt Thrower werden so laut sein. Stellenweise ist tatsächlich die Schmerzgrenze erreicht. Jetzt können all diejenigen grinsen, die Ohrstöpsel tragen.

Nachtgarm erweist sich als Frontmann wie er im Buche steht, auch die eingeschworenen Fans von Emperor Magus Caligula müssen sich eingestehen, dass der Nachfolger  ihm in nichts nachsteht. Nachtgarm beherrscht die Growls genau so gut wie die Screams und man vermisst nichts von der Atmosphäre, für die die Band schon immer gestanden hat.

Die Setlist ist vollgepackt mit hochkarätigen Songs aus fast allen Schaffensphasen der Gruppe. Besonders beeindruckend sind die Lieder „ The Secrets Of The Black Arts“ und „Vobiscum Sathanas“. Einzig und alleine „An Apprentice Of Satan“ und „ My Dark Desires“ fehlen zum perfekten Konzert der Schwarzmetaller.

Setlist:

  • 1. Stigmata
  • 2. 666 Voices Inside
  • 3. Goddess Of Sodomy
  • 4. Arrival Of Satan’s Empire
  • 5. The Birth Of The Vampire
  • 6. Atrum Regina
  • 7. King Antichrist
  • 8. Vobiscum Satanas
  • 9. The Secrets Of The Black Arts
  • 10. Heart Of Ice
  • 11. My Funeral
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