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Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

Ektomorf brachten die Halle zum Beben

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Ektomorf

Wie Sodom halten die Ungarn von Ektomorf zum zweiten Mal in Folge Einzug auf dem Metal Invasion Festival. Seitdem hat sich allerdings einiges getan. Neben dem Release ihres aktuellen Albums „Redemption“ gab es auch einen Wechsel am Gitarrenposten. Nachdem es Tamás auf Grund persönlicher Probleme nicht mehr möglich war in der Band zu bleiben, konnte nun Mike von Fatality Inc. als festes Mitglied in die Reihen mit aufgenommen werden. Seine Feuertaufe hat er bereits auf der „Redemption“-Tour 2011 absolviert und jetzt in Straubing scheint die Truppe so zusammengewachsen zu sein, als spielten sie schon immer zusammen.

Nach kurzem Intro legt man auch schon gleich mit dem Song „Last Fight“ los. Hauptsächlich konzentriert man sich auf das neue Album. Vom ersten Saitenschlag an kommt Bewegung in das Publikum. Bereits nach dem dritten Song fordern die Fans eine Wall Of Death. Zoli vertröstete allerdings die lechzende Meute, denn nun ist es an der Zeit, dass die alten Stücke nicht stiefmütterlich benachteiligt werden. Mit „Gipsy“ und „Show Your Fist“ wird vorläufig der Anfang gemacht. Der Fronter stachelt die Menge von Vorne noch zusätzlich zum Hüpfen und Abgehen an, was nicht ohne Nebeneffekt bleibt. Nachdem die Fotografen den Bühnengraben geräumt haben, scheint eine wahre Flut von Crowdsurfern auf die vorne stehenden Ordnerleute einzubrechen. Auch auf der Bühne geht es sehr wuselig zu. Szabi scheint Wespen im Hintern zu haben, denn Stillstehen gehört augenscheinlich nicht zu seinen Stärken.

Im Anschluss des Dauerbrenners „I Know Them“ geht es etwas ruhiger zur Sache. Nach einer kleinen Schlagzeugeinlage gilt es einen Tribut an Johnny Cash zu zollen. Zoli, der sich selber als ein großer Fan des Country-Sängers geoutet hat, gibt mit seinen Mitstreitern „Rusty Cage“ zum Besten. Auch mit „Sea Of My Misery“ gewähren Ektomorf ihrer Anhängerschaft eine kleine Verschnaufpause. Doch das soll es dann auch schon gewesen sein mit gemächlich. Für den restlichen Gig wird wieder ordentlich auf den Putz gehauen. Natürlich lässt es sich die Band nicht nehmen auf die anstehende Tour im November hinzuweisen.

Zum Abschied zeigen Ektomorf, dass sie den Song The One auch ohne Danko Jones drauf haben und geben anschließend ihre verausgabte Fangemeinde für den nächsten Act frei.

Setlist:

  • 1. Last Fight
  • 2. Stay Away
  • 3. Redemption
  • 4. Gipsy
  • 5. Show Your Fist
  • 6. I’m In Hate
  • 7. Never Should
  • 8. I Know Them
  • 9. Rusty Cage
  • 10. Sea Of My Misery
  • 11. I Choke
  • 12. Fuck You All
  • 13. Stigmatized
  • 14. God Will Cut You Down
  • 15. Outcast
  • 16. The One
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