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Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

Svartsot hatten eine Super Setlist im Gepäck

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Svartsot

Auf den nächsten Act haben sich viele besonders gefreut, nämlich auf die skandinavischen Folk-Metaller von Svartsot. Die fünf Dänen setzen auf eine Mischung aus hartem Folk-Metal und heiteren Flöten-Melodien, begleitet von tiefen Growls, mit dem sie in den letzten Jahren ihr Talent bewiesen haben. Mit dem kürzlich veröffentlichten dritten musikalischen Schaffenswerk "Maledictus Eris" im Gepäck hat die Band es aufs Metal Invasion geschafft und beginnt pünktlich um 16:00 Uhr die Mähnen zu schwingen.

Losgelegt wird mit "Højen på Glødende Pæle" vom zweiten Album und hier zeigt sich gleich, wie stark die Band auftritt. Die Growls von Sänger Thor Bager klingen enorm, wesentlich besser als noch vor ein paar Jahren, das Zusammenspiel zwischen Flöte und Gitarre funktioniert wunderbar (ein wenig schief, aber das scheint bei den Jungs immer so zu sein und fällt live auch kaum auf) und Drummer Danni nimmt sich hier und da mal die Freiheit, vom Studio-Beat abzuweichen und ein paar Blastbeats einzubauen. Leider schafft es die Akustik der Messehalle nicht ganz, die epische Soundkulisse einzufangen und der Sound wirkt nicht perfekt abgemischt, so kann sich die Flöte nur schwerlich gegen die lauten Gitarren und Drums durchsetzen.

Ungeachtet dessen geht es sofort weiter mit "Skovens Kælling", womit das Publikum gleich zum Mitgröhlen animiert wird, während das Svartsot-typische "Hey Ho" durch die Halle gällt. Es folgen zwei Tracks vom neuen Album "Dodendansen", ein triolisches Stück mit grandiosen Melodieläufen, und "Farsoten Kom", ein weiterer Mitbrüller, bei dem die Band durch wilde "Hey Ho Heyhey Ho"-Rufe seitens des Publikums unterstützt wird. Auch wenn selbst jetzt die Halle noch nicht sonderlich gefüllt ist, machen doch die meisten der Versammelten mit und feiern die Truppe.

Ohne Umschweife wird weitergespielt mit dem wohl besten Song der Bandgeschichte "Jotunheimsfærden" und dem darauffolgenden "Kromandens Datter", zu dem kurzerhand die Mandoline ausgepackt wird. Die Performance ist tadellos und eins muss man der Band lassen, sie interagieren toll mit dem Publikum: Thor Bager lässt es sich nicht nehmen auf die Boxen vor der Bühne zu steigen und wenig später hinunterzuklettern, um den glücklichen Fans in der ersten Reihe einen persönlichen Besuch abzustatten. Abgesehen davon finden subtile Fragen wie "I guess you Germans like Beer?" oder "You Germans like Tits?" selbstverständlich Anklang bei den Anwesenden.

Es folgt wieder ein Track der neuen Platte, "Holdt Ned Af En Tjørn", der erste Svartsot-Song mit Dudelsack, und danach "Havfruens Kvad", das die Stimmung noch einmal richtig anheizt. Zuletzt wird dann noch "Gravøllet" gespielt, der mitreißende Opener der ersten Scheibe, bevor sich die Band verabschiedet und von dannen zieht.

Svartsot bieten hier eine Setlist, die man sich nicht besser erträumen hätte können. Hier wurde wirklich nur das Feinste vom Feinsten aufgetischt und zur Perfektion hätte lediglich eine Perle wie "Spillemandens Dåse" oder "Havets Plage" gefehlt, aber dafür wäre wohl die Spielzeit zu knapp gewesen. Kurz und knapp, der Auftritt Svartsots in Straubing war ein voller Erfolg und man darf gespannt sein, wann man die Band hierzulande wieder zu sehen bekommen kann.

Setlist:

  • 1. Højen på Glødende Pæle
  • 2. Skovens Kælling
  • 3. Dodendansen
  • 4. Farsoten Kom
  • 5. Jotunheimsfærden
  • 6. Kromandens Datter
  • 7. Holdt Ned Af En Tjørn
  • 8. Havfruens Kvad
  • 9. Gravøllet
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