Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

Wolfchant können ihren Heimvorteil voll ausspielen

Zum Thema

Wolfchant

Die Pagan Metaller von Wolfchant machen sich als nächstes auf, um in Straubing die Götterdämmerung einzuläuten. Die Gruppe hat sich in nur relativ kurzer Zeit eine breite Fanbasis erspielt, was nicht nur an ihren mitreißenden Liveauftritten liegen dürfte. Die Musiker pflegen auch einen engen und persönlichen Kontakt zu ihren Fans. Die niederbayerische Combo hat sicherlich einen kleinen Heimvorteil, dieser alleine kann aber die frenetische Begrüßung, die der Gruppe zu Teil wird, kaum erklären.

Bereits als das Intro ertönt hat sich eine ganze Meute vor der Bühne versammelt, die mit lautem Jubel die Musiker begrüßt, die die Bühne betreten. Ohne zu zögern startet das Septett mit „Stormwolves" seinen Auftritt. Nach „Naturgewalt“ erlaubt sich Growler Lokhi den Spaß, die Fans in tiefstem Niederbayrisch zu begrüßen, was für verdutzte Gesichter bei den Nichtbayern im Publikum sorgt. Das witzigste an der Sache ist allerdings der andere Mann am Mikro, Nortwin. Er klinkt sich manchmal in den Monolog von Lokhi ein und sein Dialekt verrät ihn sofort als nicht Ortsansässigen. Die Mischung der beiden Dialekte, oder besser des Dialekts und des Hochdeutschen klingt ungewollt urkomisch.

Mit ihrer epischen Musik treffen Wolfchant den Nerv der Zuhörer. Das erste Mal für heute hat sich ein richtiger Pulk an Leuten gebildet, der sogar bis hinter das Mischpult reicht. Eine weitere, ungewollt komische Situation ergibt sich, als Lokhi den FOH Mischer bittet, den Monitorsound anzupassen. Daraufhin reagiert der Techniker mit der Aussage, dass der Monitormischer doch rechts auf der Bühne steht. Lokhi trägt es mit Fassung und dem Satz: „Da haben wir uns jetzt aber mal wieder sauber blamiert.“

Musikalisch geht es weiter mit „A Pagan Storm“. Die Nummer wird ebenso gut angenommen wie das darauffolgende „Black Fire“ oder auch „Eremit“. Als Lokhi fragt, wer im Publikum alles bayrisch versteht, melden sich sehr viele zu Wort. Auf die Gegenfrage, wer kein bayrisch verstehe, antwortet als erster der andere Sänger Nortwin, was wieder für Gelächter sorgt.

Die Gruppe liefert neben allem Spaß einen sehr überzeugenden Auftritt ab. Die Fans sind begeistert und würden die Musiker am liebsten nicht gehen lassen. Diese müssen aber nur sehr ungern auf die Spielzeiten verweisen und beenden somit ihr Set mit „Call Of The Black Winds“ vom gleichnamigen Album. Ein wahnsinnig interessantes Konzert geht zu Ende. Wolfchant konnten abermals beweisen, dass sie ihren Ruf nicht umsonst verdient haben.

Setlist:

  • 1. Stormwolves
  • 2. Naturgewalt
  • 3. A Pagan Storm
  • 4. Black Fire
  • 5. Eremit
  • 6. Never Too Drunk
  • 7. Call Of The Black Winds
Seite
comments powered by Disqus

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend