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Metal Invasion V

Das kleine Jubiläum wird zur großen Sause

Eternal Torture eröffneten die Veranstaltung

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Fünf Jahre, so lange gibt es das Metal Invasion Festival inzwischen. Während dieser Zeit ist aus einem ambitionierten, kleinen Festival eine Top Adresse mit erstrangigem Billing geworden. In Süddeutschland, oder besser Südbayern, markiert das Festival ein Highlight, das seinesgleichen sucht. Nachdem die Veranstaltung eigentlich in Ruhsdorf stattfinden sollte, die dortige Halle aber in nur kürzester Zeit ausverkauft war, hat man sich entschieden, die Veranstaltung in die Messe nach Straubing zu verlegen.

Was zu dem Zeitpunkt noch niemand berechnete, waren die durchaus als willkürlich zu bezeichnenden Behörden, die dem Veranstalter erst kurz vor dem Festival alle möglichen Steine in den Weg legten. Gebracht hat das alles nichts, denn am 14. und 15. Oktober geht die große Sause los und 20 Bands unterschiedlichster Spielarten bringen die Messehalle zum Beben.

Die Halle bietet, wenn sie nicht verbaut ist, Platz für viertausend Mann. Davon gehen einige Quadratmeter für den Bühnenbereich und noch mal einige für die Händlermeile weg. Übrig bleibt eine rechteckige Fläche, in deren Mitte sich der FOH-Bereich wie eine Insel erhebt. Durch die Architektur ist zumindest die Hallendecke gut für Musikveranstaltungen geeignet, denn die Rautenform der Balken schluckt einiges an Schall. Gegenüber dem Eingang erstreckt sich die Theke, die zu Stosszeiten die Durstigen aber nur schwer mit Getränken versorgen kann. Auf Nachfrage stellt sich auch hier heraus, dass die Stadt nur eine acht Meter lange Theke erlaubt. Die Versorgung mit Essen hat sich zum letzten Jahr erheblich verbessert. Erstens kann direkt in der Halle gekauft werden und zweitens ist die Auswahl größer. Leider sind einige Gerichte immer sehr schnell ausverkauft. Dafür ist die Idee, am Samstagmorgen Weißwüste anzubieten, schon sehr gut, und bestimmt auch gut angenommen worden.

Die Spielzeiten beginnen an beiden Tagen recht früh, was beide Tage zur Folge hat, dass noch nicht sehr viele Musikverrückte in der Halle sind, als es losgeht. Diejenigen, die schon da sind, beobachten das Geschehen aber mit reger Aufmerksamkeit, und es scheint nur ein Ziel zu geben: Feiern.

Eternal Torture

Die Mühldorfer Extrem-Metaller von Eternal Torture eröffnen den Tanz auf dem Vulkan. Im Publikum ist der Sound recht fett, doch auf der Bühne scheint etwas nicht zu stimmen. Nach recht langem Soundcheck starten die Bayern ihr Set etwas angenervt (später wird sich herausstellen, dass die Verzögerung nicht der Band anzulasten ist, sondern etwas mit der Monitoranlage nicht stimmt und die Band sich auf der Bühne praktisch nicht hört).

Durch die Verspätung bleiben der Gruppe auch nur vier Songs zu spielen. Wie aus Trotz donnern diese vier Titel aber mit aller Brutalität aus den Boxen. Die Combo hat seit diesem Jahr ihr erstes Album am Start und nutzt die Gelegenheit, auch gleich zwei Songs daraus zu zocken. Die wuchtigen Nummern kommen gut an und werden von den Fans auch schon gut aufgenommen. Blödsinnigerweise kann man sich vor der Tür gerade noch die letzten Sonnenstrahlen auf den Bauch brennen lassen, was sich viele der Anwesenden nicht entgehen lassen wollen. Eine ganze Menge anderer ist auch gerade erst auf dem Weg nach Straubing, die frühe Uhrzeit an einem Freitag Nachmittag lügt eben nicht. Frontmann Konrad brüllt die Menge auf ein kleines Häufchen zusammen, und das freut das Fußvolk auch noch richtig.

Wenn jetzt noch etwas mehr los wäre und die Band nicht so schwere Monitorsoundprobleme hätte, dann könnte man die Jungs richtig abfeiern. Eins ist aber jedenfalls sicher: Die Halle hat ihren ersten Belastungstest in Sachen Akustik hinter sich. Es werden noch einige folgen.

Setlist:

  • 1. Parasite
  • 2. Left Alone
  • 3. Words Fail You
  • 4. Denied
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